Heute vor 78 Jahren war die Synagoge in Gütersloh schon seit 7 Jahren verbrannt. In der Stadt gab es keinen einzigen jüdischen Mitbürger mehr.
Gütersloh erscheint in den bisher eher kleinteiligen Aufarbeitungen der NS-Zeit schon vor 1933 als nationalsozialistische „Musterstadt“ zu gelten. Auf eine umfassende Betrachtung der Verstrickungen unserer Stadt und ihrer Bürger wartet der Geschichtsinteressierte nun schon 78 Jahre. Zeitzeugen sind dafür jedoch kaum noch zu finden.
Auch die Erinnerungskultur-Diskussionen zum Kulturentwicklungsplan konnten die KulturpolitikerInnen nicht von dem notwendigen Aufarbeitungsprozess überzeugen. Der zweite Band der Gütersloher Geschichtsschreibung beginn deshalb erst nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs!?




Fridays for Future, Kaff und Kosmos
Heute von 18:30 bis 23:30 Uhr (wohl überwiegend abends statt nachts) kann man sich zum 2o. Mal in die kunstinteressierten Massen stürzen. Kann sich an 32 Orten Bildwelten, Objekten und Aktionen hingeben, sofern man ein aussichtsreiches Sehfeld ergattert. Schade, dass an den übrigen 364 Tagen und Nächten das Interesse an Kunst eher gering ist. Aber vielleicht . . . . . . . . . . . . . . färbt ja was ab!?
Wie sich die Provinzheilanstalt zum LWL-Klinikum in den letzten einhundert Jahren entwickelt hat, kann man in einer kleinen, informativen und anschaulichen Ausstellung im Sportzentrum / Haus 10 der Klinik kostenlos bis zum 25.08.2019 zu den Öffnungzeiten Mo-So von 10-18 Uhr begutachten.
Für die Stadtverwaltung war der Novemberprogrom schon bald ein reiner Verwaltungsakt: „Die jüdische Kultusvereinigung ist der sofortigen Aufforderung, die Reste der Synagoge zu beseitigen, unverzüglich nachgekommen. Der Platz ist völlig eingeebnet. Irgendwelche Schwierigkeiten haben sich nicht ergeben.“
Die „Längste Gerüstwand Europas“ titelte ich am 27.05.2018 an dieser Stelle. Nun wird deutlich, dass dieses Gerüst für die gefühlte „Längste Klinkerwand Europas“ notwendig wurde. Wer die neue Feuerwache auf dem Marktplatz umrundet, wird ständig vom roten Klinker begleitet! Dabei gibt es Vorzeigeseiten mit strukturierter und Schattenseiten mit glatter Klinkerfassade.
Das Interesse nach Führungen über den ehemaligen RAF-Flughafen ist ungebrochen.
Auf dem Berliner entfaltet sich seit Freitag der Budenzauber
Auf gelegentliche Nachfrage teile ich hier noch einmal mit, dass meine Güterslohkarten ausschließlich in der Markus Buchhandlung (Münsterstraße 9) zu erwerben sind.
An Fronleichnam habe ich den aktuellen Leerstand der Geschäfte in der Gütersloher Fußgängerzone fotografisch dokumentiert. Auch wenn einige wieder neu bezogen werden, geht eine negative Wirkung von den dunklen Räumen aus.

Heute von 19:00 bis 24:00 Uhr werden wieder viele Türen der heimischen Kunstszene geöffnet. Infos unter www.langenachtderkunst.de
Die Gütersloher Beteiligten wollen dieses Jahr eine sechstellige Zahl erreichen, denn im letzten Jahr wurden zusammen schon 97.849 Kilometer erstrampelt. Dann auf die Räder!
Eine Umsetzung der TrumpRhetorik kann man nun an der Autobahnabfahrt Gütersloh miterleben! Gott sei Dank wird es nur eine Lärmschutzwand für den Ortsteil Spexard.
Die Bürgerstiftung läd heute zwischen 12:00 und 20:00 Uhr wieder zum Adventsmarkt rund um die Apostelkirche ein. Eine wahre Alternative zum Weihnachtsmarkt auf dem Berliner Platz.












