Meine Spuren im neuen Tentakel

Auf der Seite 14 habe ich Spuren in Text und Bild hinterlassen. Das Heft liegt in OWL-Buchhandlungen aus und ist für 3.50 € zu erwerben oder zu bestellen (ISSN 2191-690X).

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GTon: Pause Elly-Heuss-Knapp Schule

Der Klang auf den Schulhöfen hat sich während der Coronakrise verändert !Gütersloh

So hörte sich der Pausenklang auf dem Schulhof vor der Pandemie an:

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Mai-GT-Info : Coronale Veränderungen

Meine Ansichtssache im Mai-Heft (from net to print!)

Wenn Tafeln und Betreuungsangebote wegen Corona dicht gemacht sind, trifft das vor allem Kinder aus einkommensschwachen Familien. Je länger Schulen und Kitas geschlossen bleiben, desto mehr verstärkt sich die soziale Ungleichheit. Corona trifft eben nicht alle gleich! Vor lauter Klopapierhamstern und Notstandsromantik muss uns diese soziale Veränderung empören und unsere Kräfte dagegen mobilisieren.

Corona verändert nicht nur das soziale Klima und das Weltklima, sondern auch unsere Verhaltensweisen und Moden. Laut Robert-Koch-Institut beeinträchtigen Bärte die Schutzwirkung von Gesichtsmasken. Kommt jetzt neben der Kontaktsperre auch eine Bartsperre? Von den wilden Haarfrisuren ganz zu schweigen. Schnapsbrennereien werden systemrelevant und wilde Tiere erobern unsere veranstaltungsverwaiste Innenstadt.

Selbstgenähte Mund- und Nasenschützer mit Staubsaugerfließ kommen neben Kaffeefiltern zum Einsatz. Und, ist es nicht paradox: Wir stehen füreinander ein, ohne uns dabei begegnen zu können. Ein „zu-nahe-Treten“ wird mit 200 Euro sanktioniert. „Das Flüstern unter vorgehaltener Hand“ wird zum über die Straße gerufenen Gerücht.

Ostern, Maifeiertage, sogar Urlaube finden zuhause statt, was zu weniger Hauseinbrüchen und Unfalltoten führt. In der Isolation lernen wir uns ganz neu kennen: Beim Wocheneinkauf nehme ich z.B. kein Rückgeld mehr in Empfang – schließlich trage ich noch Bart und gehöre zur Risikogruppe alte Männer.

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Zwangsjacken an Bäumen

Verstöße gegen die Baumverfassung (Art. 1): Die Würde der Bäume ist unantastbar

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Die stille Post in Coronazeiten

Wie kreativ die systemrelevanten Einrichtungen mit den Abstandsregeln umgehen, kann man unschwer anhand der aufgeschichteten Postkisten erkennen. Natürlich gibt es auch Plexiglasscheiben!

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In der Berliner Straße aufgeschnappt

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Sind Verkehrstote systemrelevant?

Provokant, aber stimmig!?

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Trio Allsaitz auf elektrischen Spuren

Aus der Ton-Konserverie der Vorcoronazeit der Anfang einer funkigen Eigenkomposition:

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Lienke-Mühle für immer verschwunden

Der Flaschenzug und die Türen zu den Etagen zeugte noch von der einstigen Nutzung. Ab 1925 wurde hier das Getreide der umliegenden Bauernschaften geschrotet. Später diente es als Verkaufsfläche des Landhandels-Lienke. Als 1986 neben der Mühle Blumen Lienke eröffnete, wurde die Mühle Wohnhaus.

Nun wird hier bald Aldi Mehl und Kartoffeln verkaufen. Wenn man so will auch ein Stück fast einhundertjährige Einzelhandels- und Landwirtschaftsgeschichte.

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Ein Kuss aus verwachsenen Stämmen

Die alte, abgängige Weide am Teich hinterließ auch etwas gesundes Holz zum Bildhauern.

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Der Mai ist gekommen, die Bäume . . .

Meine gedruckt vorliegende Mai-GT-Info-Kolumne hier in voller Länge:

Nicht mehr alle Bäume schlagen aus. Viele von ihnen sind Geschichte, weil gnadenlos gefällt: Die am Rathaus, am städtischen Gymnasium, an der neuen Feuerwache, an der Bismarckstraße, in der Friedens- und König-straße. Von der bedrohten Baumallee an der B 61-neu ganz zu schweigen. Manche lässt das kalt: „Die 1-2 Bäume machen den Kohl nicht fett!“ Will meinen „die paar Hölzer hätten das Klima auch nicht retten können“.

Das Baumsterben in unserer Stadt ist jedoch viel gravierender: Auf den großen Grundstücken mit traditionellem Baumbestand wird immer mehr in zweiter Reihe gebaut, die Bäume dafür abgeholzt. Die Versiegelung durch Verkehrsflächen boomt. Bis auf verpflichtende Ersatzpflanzungen werden kaum neue Bäume gesetzt. Auch die beliebte Ausweisung von Neubaugebieten, oft für kleinteilige Einzelhausbebauung, frisst stetig Grünflächen und erhöht somit nicht den Baumbestand.

Angesichts sterbender Waldbaumbestände und der Notwendigkeit, städtisches Kleinklima zu verbessern, kommt dem Stadtgrün eine zentrale Bedeutung zu. Vielleicht hilft eine rigidere Baumschutzsatzung „jeder Baum zählt“? Oder braucht es eine Baumpflanzpflicht? Der viel zitierte Slogan „Gütersloh – eine Stadt im Grünen“ sollte uns allen Ansporn bleiben.

Ab sofort müssen wieder mehr Bäume im Mai ausschlagen dürfen.

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Aus dem Wörtersee gefischt

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Bonifatius, morgen „Kalte Sophie“

Das Wetter bezeugt in diesen Tagen die Existenz der 5 Eisheiligen!

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Drei Frühlingslieder im Wonnemonat

Das DUO OPA bringt Ihnen heute drei Frühlingslieder-Häppchen zu Gehör, die sich auf den Mai beziehen: „Komm lieber Mai und mache …“, „Kuckuck, Kuckuck …“ und „Alles neu macht der Mai …“

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Neues GT-Buch zum Tag der Pflege

Zentrales Thema dieses außergewöhnlichen Buches ist Demenz als neue Volkskrankheit. Die Gütersloher Autorin Anke Knopp er- und durchlebte in der eigenen Familie gleich zwei akute Fälle, begleitete sie und erlebte so jahrelang den Alltag von und mit Dementen. Sie berichtet einfühlsam von dieser Zeit – und gibt emotionale und berührende Einblicke in die private Betreuung von an Demenz Erkrankten, vom Leben zuhause bis zur Unterbringung in einer Demenz-Wohngemeinschaft in Gütersloh.

Selbst bekennende Digitalenthusiastin, reflektiert Anke Knopp darüber hinaus, was alles unter Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) bereits möglich ist oder sehr bald sein wird – stets nachdenklich, aber voller Faszination und immer mit Blick auf den Menschen. Vieles spricht dafür, dass bald Roboter umfassend in der Pflege eingesetzt werden, Demenzkranke betreuen – und dass KI-Systeme deren nimmermüde zuhörende Gesprächspartner sein werden. Doch welche ethischen Fragen wirft ein Abschieben von hilflosen Menschen in die Arme von Computern auf? Wer legt das Verhalten der Systeme fest? Ist die KI Fluch oder Segen für den Umgang einer Gesellschaft mit ihren Alten? Und: Ist die Entwicklung unausweichlich? Die derzeit aktive Generation entscheidet, wie sie selbst im Alter leben – und gepflegt – werden möchte. Es ist an der Zeit, dass wir unvoreingenommen die technischen Möglichkeiten abwägen und durchdenken.

Anke Knopps sehr lesenswertes Buch liefert wichtige Anstöße – bei weitem nicht nur für die Angehörigen an Demenz Erkrankter.

05 / 2020, 280 Seiten, ISBN 978-3-8382-1436-8, € 24,90, Paperback, ibidem-Verlag Stuttgart

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Anfang Mai im Paradiesgarten

Ein Wurzelfundstück inmitten blühender Pracht

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BildLyrik zum MutterTag am 10. Mai

Muttertag

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1945 – Gütersloh vor 75 Jahren

Die ehemaligen polnischen Zwangsarbeiter Leopold Sleczek und WojchiechWalenciak. Links nach der Befreiung 1945 in Gütersloh, rechts in ihrer polnischen Heimat im Jahr 1999. Sie trafen nach der Befreiung mit ihrem Leidensgenossen Jan Mac im Paderborner DP-Lager zusammen. Von Jan Mac gibt es leider keine Fotos. Die folgende Geschichte rekonstruierte ich aus den Briefen der drei ehemaligen Gütersloher Zwangsarbeitern, Zeitzeugen aus Gütersloh und diversen Archivunterlagen:

Der Lebens- und Leidensweg des polnischen Zwangsarbeiters Jan Mac zwischen 1940 und 1947

Vorbemerkung: Die Befreiung am 8. Mai 1945 hätte es verdient, ein nationaler Gedenktag in Deutschland zu werden. Doch nach 75 Jahren bleibt der Eindruck, dieser Tag sei lediglich eine militärische Niederlage gewesen und die Deutschen wären der Nazidiktatur nur von wenigen Nationalsozialisten unterworfen worden. Neuere Forschungen belegen, dass es ab 1933 viele Täter, Opfer, Zuschauer, Gleichgültige und wenige Gerechte gegeben hat. NS-Staatsapparat und große Teile der Zivilbevölkerung zeichnete noch in den letzten Kriegsmonaten ein einvernehmliches Miteinander aus.

Racheakte und Plünderung nach der Befreiung

Die Amerikaner besetzten am 02. April, von Neuenkirchen kommend, Gütersloh. Für die ca. 3800 in Gütersloh lebenden Zwangsarbeiter hieß das: Befreiung vom Joch. Schnell sprach sich die Befreiung auch unter ihnen herum. In der Übergangsphase führten die angestauten Aggressionen, der Wunsch nach Vergeltung für erduldete Leiden und Erniedrigungen und der Mangel an Lebensmitteln, Kleidung und Fahrrädern zu Übergriffen der ehemaligen Fremdarbeiter gegenüber der deutschen Bevölkerung. Der sich noch im Amt befindende NSDAP-Bürgermeister Josef Bauer fordert daher . . . . . . . .

Der gesamte Text ist für dieses Blogformat zu lang. Sie können den vollständigen Zeitzeugenbericht im gedruckten Maiheft des GT-Infos S. 10 – 13 oder unter http://www.gt-info.de/ Die drei Balken oben rechts auf der Startseite anklicken, dann die Downloads wählen, das April Heft anklicken und schließlich im eigenen Downloadordner öffen und zur Seite 10 – 13 scrollen.)

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Beim Friseur kein Termin mehr frei!

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„Hühnerbrühe“ als Slamidee

Diese Slamvorbereitung ist auf meiner zweiten Audiohäppchen-CD zu hören:

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Erhaltenswerte Bausubstanz oder . . .

. . . Denkmal ?

Das zurückhaltend ornamentierte alte Lokführerhaus in der Bismarckstraße kann stilistisch dem Klassizismus zugeornet werden. Die Eigentümer bezweifeln jedoch den Denkmalschutz, den Stadt und Landschaftsverband vorgesehen haben.

Daraufhin sollte der Planungsausschuss eine Entscheidung treffen. Nach einer Vertagung in der Februarsitzung stand es im März wieder auf der Tagesordnung. Ein öffentliches Protokoll liegt aber bis heute nicht vor!

Wahr ist: Die Bismarckstraße veränderte ihr architektonisches Gesicht in den letzten Jahren ausgesprochen radikal durch Abriss und Neubauten. Soll dieses Schmuckstück auch zu Gunsten einer „Hutschachtel“ abgerissen werden? Soll der Denkmalschutz dieses verhindern?

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Fundstücke: Kleine scharfe Messer

Wieviele Geschichten ließen sich „an Hand“ der Messer erzählen? Hier im Blog bleiben sie jedoch in der scharfen Fantasie der Betrachterin / des Betrachters stecken.

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Gütersloh vor 75 Jahren – Zwangsarbeit

April 1945. Fast 3.800 ZwangsarbeiterInnen, die nach Gütersloh verschleppt wurden, hoffen auf das Kriegsende und die Rückkehr in ihre Heimat. Doch nicht allen wird es vergönnt sein, ihre Heimat wiederzusehen. 156 von ihnen ließen zwischen 1939 und 1945 ihr junges Leben in unserer Stadt.

Ein Großteil ihrer Gräber liegt auf dem Katholischen Friedhof an der Wiesenstraße. Und die, die ihre Heimatorte nach der Befreiung erreichen werden, finden verbrannte Erde vor und werden ihr Leben lang als Saboteure geächtet oder schlimmer noch – erneut in Gefangenschaft verbracht. Denn die meisten von ihnen hatten in Gütersloher Firmen Kriegswaffen produziert, die die deutsche Wehrmacht und Luftwaffe auf ihre Dörfer daheim abgefeuert haben.

„Ein Krieg lässt sich sehr leicht beginnen, unvergleichlich schwerer ist es, danach all der Ungeheuer Herr zu werden, die er hervorgebracht hat.“ schrieb Anna Politkowskaja (russische Reporterin und Autorin).

Zur Verschleppung von Ausländern zur Sklavenarbeit in Deutschland sagte der Ankläger der USA Thomas Dodd auf dem internationalen Militärtribunal in Nürnberg:

„Das war eine Politik der Massendeportation und Massenversklavung, die auch mit Gewalt, Betrug und Terror, Brandstiftung durchgeführt wurde, mit Mitteln, die jedes Gesetz der Kriegsführung und der Menschlichkeit und jede Rücksicht auf Barmherzigkeit außer acht ließen. Diese Arbeitspolitik war gleichzeitig eine Politik der Unterernährung und Überarbeitung der ausländischen Arbeiter, die sie jeder Form von Erniedrigung, Brutalität und Unmenschlichkeit unterwarf. Es war eine Politik, die ausländische Arbeiter und Kriegsgefangene zwang, Kriegsmaterial herzustellen und an anderen Kriegsunternehmungen teilzunehmen, die gegen ihr eigenes Vaterland gerichtet waren.“

An der Organisation des riesigen Zwangsarbeitersystems im Dritten Reich waren zehntausende Deutsche direkt beteiligt. Von den Arbeitsämtern, über die Stadtver-waltungen, bis hin zu den Ernährungsämtern und Lagerleitern, schreibt Ulrich Herbert 1985, Historiker an der Gesamthochschule Essen in seinem Buch „Fremdarbeiter. Politik und Praxis des Ausländereinsatztes in der Kriegswirtschaft des III. Reiches“. Demnach waren im August 1944 auf dem Gebiet des ´Großdeutschen Reiches´ 7,7 Millionen ausländische Arbeitskräfte als zwangsbeschäftigt gemeldet.

Die Aufarbeitung der Zwangsarbeit in Gütersloh zwischen 1939 und 1945 begann erst in den 1990iger Jahren. Den Anstoß gab mein Aufspüren von Adressen ehemaliger ZwangsarbeiterInnen und die Fertigstellung einer Magisterarbeit von Till Kössler zum Thema „Arbeitseinsatz in der Mittelstadt. Ausländische Arbeiter im Raum Gütersloh im Spannungsfeld von Herrschaft und Gesellschaft, 1939-1945“ .

In drei praktischen Geschichtskursen des 11. Jahrgangs habe ich parallel zu Kösslers universitären Forschung mit SchülerInnen der Anne-Frank-Gesamtschule versucht, die Zwangsarbeiterschicksale besonders in den ortsansässigen Firmen aufzuklären. Wir ermittelten Gütersloher Zeitzeugen und befragten sie . . . . . .

Da der Artikel für dieses Blog-Format zu lang ist, bitte ich Sie ihn weiter im Internetauftritt des GT-Infos zu lesen! So kommen Sie dorthin:

Zunächst gt-info.de in die Suchfunktion eingeben, dann die drei Balken oben rechts auf der Startseite des GT-Infos anklicken, den Pfeil hinter Magazin wählen, 75 Jahre Kriegsende anklicken und schließlich „mehr“ wählen. Sodann müsste der vollständige Text erscheinen.

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Dalkeufer am 1. Mai versammlungsfrei?

Als altachtundsechziger Risikogruppenangehöriger bin ich gespannt auf das Verhalten der Jugendlichen unserer Stadt. Werden sie den Anordnungen und Dalkesperrungen Folge leisten oder sich andernorts „spontan vermummt versammeln“? Ich glaube, wir hätten uns das damals nicht (ver)bieten lassen . . . . .

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GTon: Glockenläuten zum Innehalten

In den evangelischen und katholischen Kirchen läuten in den Corona-Wochen jeden Abend um 19:30 Uhr für etwa 5 Minuten die Glocken. Wir sollen dabei innehalten, eine Kerze ins Fenster stellen und ein Gebet sprechen:

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Ein kleines Haus wird Schmuckstück

Schulstraße: Während in der Nachbarschaft ein kleines Haus abgerissen wurde, erstrahlt dieses nach der Sanierung in neuem Glanz. Eines der wenigen kleinen Häuser in Gütersloh, das man nur über eine Außentreppe im Bürgersteigbereich erreichen kann.

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Weidenholzflossen am Teich

Objekt aus zwei siamesischen Ästen der 135 Jahre alten Kopfweide, die im letzten Jahr aus Sicherheitsgründen gefällt werden musste.

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Tetrapacks zu Geldbörsen basteln

Meine Enkelin schenkte mir gestern diese wiederzuverwendende Orangensaftverpackung

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April 1945 – Gütersloh vor 75 Jahren

Gut einen Monat vor der Befreiung aus den Fesseln des Nationalsozialismus flieht ein ukrainisch-holländisches Zwangsarbeiterpaar vor NS-Strafjustiz und aliierten Bomben.

Bericht über eine verbotene Liebe zwischen der russischen Zwangsarbeiterin Alexandra Surnina und dem holländischen Zwangsarbeiter Willy Thomasson. Dabei spielt die Fa. Miele eine wesentliche Rolle.

Es war ein Sonntag als am 26.11.1944 ein schwerer Bombenangriff auf Anlagen der Eisenbahn und auf Plätze der Innenstadt in Gütersloh niederging. Auch die Firma Miele wurde getroffen, in einem firmeneigenen Erdbunker waren 6 Menschen verschüttet. Willy Thomasson, ein holländischer Zwangsarbeiter stand bereit, sie zusammen mit einem Franzosen, einem Jugoslawen und einem Mann aus der NSDAP zu bergen. Nur drei der Eingeschlossenen konnten lebend geborgen werden. Ein paar Tage später bekam Willy über den Firmenchef Kurt Christian Zinkann für Dienstag eine Einladung ins Büro . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

(Vollständiger Zeitzeugenbericht im gedruckten Aprilheft des GT-Infos S. 18 – 21 oder unter http://www.gt-info.de/ (Die drei Balken oben rechts auf der Startseite anklicken, dann die Downloads wählen, das April Heft anklicken und schließlich im eigenen Downloadordner öffen und zur Seite 18 – 21 scrollen.)

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Klorollendialog im Virenzeitalter

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Mondviole im Paradiesgarten

Das ganze Jahr ein Hingucker. Im Herbst Ausbildung einer ganz besonderen ovalen und transparenten Samentasche. Deshalb wird sie auch gern Silberblatt, Silbertaler, Silberling oder auch Judaspfennig genannt.

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