Schlagwort-Archive: Zwangsarbeit

Gedenken am Tag der Befreiung

Wenn es auch viele ältere Mitbürger verschweigen wollen, Gütersloh ist an vielen Stellen kein weißer Fleck in der braunen Vergangenheit gewesen. Immer noch fehlt eine um-fassende kommunalhistorische Betrachtung dieser unsäglichen Zeit.anna tokar ukraine

Foto 2001: Die ehemalige Zwangsarbeiterin Anna Tokar an der Plastik von Sonja Gerdes.

Einige Erinnerungsorte könnte man an diesem 8. Mai (74 Jahre nach Kriegsende) in unserer Stadt besuchen: Gedenkplatte und Gedenkstein der ehemaligen jüdischen Synagoge, viele Stolpersteine, den jüdischen Friedhof, die Gedenktafel an die verstorbenen ZwangsarbeiterInnen auf dem katholischen Friedhof oder auch das Zwangsarbeiter-denkmal hinter der Stadtbücherei und andere, hier ungenannte Orte.

Bei vielen Projekten und Begegnungen zur Aufarbeitung der Gütersloher NS-Zeit ist die Anne-Frank-Gesamtschule dem geschichtlichen Auftrag ihrer Namenspatronin gerecht geworden.

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Gedenken an 3500 Zwangsarbeiter

Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus ist nicht nur ein nationaler, sondern auch ein internationaler Gedenktag. Seit 2005 ist der 27. Januar offiziell zum Holocaust-Gedenktag aller UNO-Mitgliedsstaaten erklärt worden.

Gütersloh gedenkt heute auch der über 150 zwischen 1939 und 1945 gestorbenen ZwangsarbeiterInnen. Das Gräberfeld auf dem katholischen Friedhof ist ein kommunales Zeugnis menschenverachtender Rassen- und Kriegspolitik.

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Maigedenken Zwangsarbeit

Im Mai gedenken wir besonders dem Kriegsende. Erst nach der Kapitulation wurde das ganze Ausmaß der Unmenschlichkeit sichtbar.

In Gütersloh mussten über 3500 ZwangsarbeiterInnen aus den zunächst besiegten Ländern für das Aufrechterhalten des III. Reiches unter menschenunwürdigen Bedingungen in Landwirtschaft, Handwerk und Industrie arbeiten.

Von diesen sind mehr als 120 Personen in Gütersloh verstorben. Einige Grabplatten auf dem katholischen Friedhof erinnern an diese Schicksale.

Mögen sie Mahnung sein für: Nie wieder Krieg!

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