Archiv des Autors: Jürgen

Moltkestraße: Bauen in zweiter Reihe

Die grünen Gartenflächen in der Moltkestraße sind angezählt, hinter zwei Häusern wird bereits auf den Grünflächen gebaut! Versiegelung und Gentrifizierung schreiten im Innenstadtbereich unaufhaltsam voran. Muss Verwaltung und Politik dieser Entwicklung tatenlos zuschauen?

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Materialdialoge: Klorollen

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Corona: Aus Fenstern musiziern

Sonntags, 18 Uhr, Loerpabelshof. Unsere Kontaktsperre wird plötzlich unterbrochen. Die Fenster der Gebäude öffnen sich, Hofbewohner winken sich zu und musizieren über große Distanzen, aber vereint:

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Stahlskelett wiederbelebt

Der Teilabriss des ehemaligen Teppichgeschäfts an der Berliner Straße, Nähe Büskerplatz, zeigte lange Zeit sein Stahlskelett. Nun umhällt die Neubauhaut das rote Gerippe.

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Frühlingskerzen entzündet

Die Magnolien haben es angesichts der frostigen Nächte sehr schwer ihre Blütenblätter ganz zu öffnen. Die äußeren sind heute schon bräunlich und hängen schlapp herunter. (Foto vom 23. März 2020)

(Foto vom 31. März 2020)

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Draußstellung: B a l c o r o n i e n

Nach Statista 2020 verfügen 58,21 Millionen Personen in Deutschland über einen Balkon oder eine Terrasse. Ein paar Schritte mehr Bewegungsfreiheit im Coronafrühling!

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Balkontheater ist (nicht) ansteckend!

Wohl dem, der einen Garten, Terrasse oder Balkon sein eigen nennen kann.

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Vom heimlichen Tränenrinnen

Auf unserer Frühlingslieder-CD gibt es das Gedicht „Wehmut“ von Josef von Eichendorf in einer von Galli vertonten Fassung. Die Lyrik schwankt zwischen „Ich kann wohl manch-mal singen, als ob ich fröhlich wär …“ und „… doch keiner fühlt die Schmerzen im Lied das tiefe Leid.“ Melodie und Text portraitieren nach meinem Gefühl genau die aktuelle, coronalstig-sonnige Frühlingszeit:

Foto: Piazza am Magnolienweg

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Abriss kleiner Häuser

Links: Schulstraße, rechts am Dreiecksplatz

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Metamorphose eines Büropferds

Beim Aufräumen und Recyclen von Leitz Ordnern fand (s)ich dieses Stahlross.

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Frühling am LyrikWelttag

gewaechshaus

In der gymnasialen Unterstufe fehlte mir noch das Poesiegespür. Als ich in der Pubertät war, begann ich aus Mangel an verständnisvollen Mitmenschen mit mir selbst zu sprechen und brachte diese Zwiegespräche stichwortartig aufs Papier. Mein Weltschmerz tropfte ungefiltert in die Bleistiftspitze, das Nachlesen verschaffte mir Gemeinschaft durch Wörter.

Die erratischen Traktate würde ich heute als „Backfischlyrik“ bezeichnen, jedenfalls öffneten sie emotionale Schleusen, durch die ich ein Leben lang Zugang auch zur Poesie anderer Autoren erhielt.

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GTopie Reparaturgesellschaft

Meine zweite Einlassung im aktuellen GT-Info (vorletzte Inhaltsseite):

Das kennen Sie doch auch: Ein wichtiges Dokument muss noch schnell ausgedruckt oder kopiert werden. Genau in diesem Moment streikt der Drucker. Ist die Farbkartusche schon wieder leer? Nein, jetzt will er, dass ich die Verkaufsadresse kontaktiere. Ist das der einprogrammierte Dolchstoß, die sogenannte Sollbruchstelle? Es geht gar nichts mehr!

Kopfschütteln im Elektronikmarkt: Selbst der Kostenvoranschlag für dieses Malheur sei weggeworfenes Geld, die Reparatur sei garantiert dreimal so teuer wie ein neuer Drucker! Ab jetzt besitze ich Elektroschrott.

Wir leben in einer Gesellschaft, die wesentlich durch eine Wegwerfmentalität geprägt ist. Schnelles Konsumieren, verschwenderischer Umgang mit natürlichen Ressourcen und Umweltverschmutzung triumphieren. Instandhalten und Reparieren wird durch schnellen Ersatz mit neuen preiswerten Gütern konterkariert.

Wie sinnvoll sind dagegen zwei Initiativen in unserer Stadt, die sich die Reparabilität auf ihre Vereinsfahnen geschrieben haben: Das Repair Café und die AntiRost Initiative. Zwei erste Selbsthilfen zum Einkaufsstopp für die Müllhalde, hin zu einer nachhaltigen Reparaturgesellschaft. Sie sind das bessere Konzept.

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Grafische Derivatensammlung

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Trio Allsaitz zur Zeit elektronisch

Improvisationen mit elektronischen Instrumenten und Elektrogitarren auf Klang-teppichen waren bis vor ein paar Wochen unsere Passion. Anbei aus der Vorcoronazeit ein Softblues:

Nun gibt es keine Inhausmusiktreffen mehr, wir drei gehören zur „Risikogruppe“. Gut, dass es noch viele musikalische Konserven gibt.

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Firmenbrache in bester Lage

Ein ungenutzter Fahradunterstand, ein verwaister Parkplatz, eine Firmenbrache in Innen-stadtlage. Marten wurde Tönnies, aus Tönnies wird . . . Gibt es schon Planungen?

Die Öffentlichkeit erfährt mal wieder nix und der Bauverein sucht dringend Grundstücke für den sozialen Wohnungsbau. Kann man das nicht zusammen denken?

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Toilettenpapier-Monolog

Schräge Kunst könnte uns in der Isolation aufheitern! Werdet zu häuslichen Findern.

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Marta Rückblick: Im Licht der Nacht

Ab 10. Februar bevölkerten das Marta Herford keine nächtlichen Flaneure, keine burlesken Tänzerinnen und keine geheimnisvollen Schattenwesen mehr !

Bis zum 7. Juni, Di – So 11-18 Uhr, kann jetzt bereits die neue Großausstellung „Beton und Glas – Manifestationen des Unmöglichen“ besucht werden.

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Ängste: Paraskavedekatriaphobie

freitag der 13Der Volksglaube will uns weismachen, dass an Freitagen zum 13. eines Monats besonders viele Unglücke geschehen. Einige Hartgesottene verbringen diese Tage ausschließlich im Bett. Die gezeigte Teekanne zerbarst jedoch, als ich mein Frühstück heute Morgen am Bett serviert bekam!

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Von DUO OPAS Frühlingslieder-CD

Lasst euch vom frischen Grün und Gelb des Scharbockskrauts verzaubern,

denn „Jetzt fängt das schöne Frühjahr an…“

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Frühjahrsleuchten im Paradiesgarten

Die Kornelkirsche öffnet für unsere müden Winteraugen ihre sattgelb flutenden Blüten und lockt gleichzeitig (Wild)bienen mit dem ersten Frühlingsnektar.

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Heute wieder mal ein DerDesTag

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GT-Info 3/2020: Bürgermeisterutopie?

Am 13.09.2020 wird erneut ein Bürgermeister (jedweden Geschlechts!) gewählt. Kandidaten für dieses Spitzenamt müssen sehr mutig sein: Bürgermeister stehen im Fadenkreuz von Hasstiraden und Attacken bis zum Mord. Manche sprechen sogar von Bewaffnung!?

Das ist nur eine von neuen Dimensionen der Verantwortung für den nächsten Gewählten. Ein künftiger Bürgermeister muss nicht nur Nerven statt Knarren zeigen, sondern geradezu ein Utopist sein. Ob wir in eine gute Zukunft gehen oder dystopisches Chaos zu bewältigen haben: Die Bevölkerung begibt sich in die Hände eines Menschen, der einen besonderen inneren Kompass braucht, Kreativität und Visionen, wohin die Reise für uns alle gehen soll. Erwartet wird ein Gespür für Entwicklungen, Trends, Umbrüche und das Geschick, damit zum Wohle aller umzugehen. Politisches Talent ist gefragt.

Gleichzeitig verlangt das Amt genau das Gegenteil: Die Leitung einer Verwaltung mit über tausend Mitarbeitern. Als Verwalter der Ordnung ist ein Bürgermeister Garant dafür, dass Verwaltungsarbeit astrein ist, fehlerfrei und für alle gleich. Er ist der oberste Erbsenzähler, weil das seine Aufgabe ist, für die er vor Gesetz und Bürgerschaft gerade steht und ein funktionierendes Gemeinwesen sicher stellt. Nicht gerade wenig, was da zur Wahl steht. Aber wir haben in unserer Demokratie die Wahl. Stehen wir dafür ein, dass das so bleibt!

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W o r t f e t z e n im öffentlichen Raum

Haben Sie es an den Silben oder an den Farben erkannt? Von links oben in Leserichtung: Bertelsmann, CDU, Mohren Apotheke und DAS Rechtschutzversicherung.

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GTon Gütersloh: Sommerwasserkraft

StadtKlangFinder unterwegs: Wie rumort die Dalke an ihren Staustufen

Heute hören Sie wie sich im Sommer Dalke-Staustufen in Richtung östliche Stadtgrenze anhören: Zunächst Meiers Mühle, es folgen die Avenstroths Mühle, eine kleine Stufe vorm Amtenbrink Wehr, das Amtenbrink Wehr selbst und zuletzt die hohe Stufe der Strangmühle.

Warum  der Strangmühlenwasserfall nicht zur Stromerzeugung genutzt wird, konnte ich nicht klären. Man könnte mal die Stadtwerke oder die Eigentümer fragen?!

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Verkleidung nicht nur im Karneval

Darstellendes Spiel
Zu Zeiten, als die Eingangsklassen der Anne-Frank-Gesamtschule noch an der Hohen-zollernstraße unterrichtet wurden, gab es nicht nur Geschichtsunterricht an der Tafel.    Die ganze Klasse durfte sich gelegentlich auch „geschichtsträchtig“  verkleiden. (Foto aus meinem Schulfotografiearchiv)

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Bäume wurden im Sturm erobert ?

Auflösung: Oben, am Lienenkampsweg, war es das Sturmtief Sabine. Unten, kurz vor der geheimen Fällung an der Berliner Straße vor dem Rathaus, war es das Tief Henning und die Mehrheit der Ratsmitglieder!

Fototermin: Einen Tag vor der heimlich frühen Fällung!

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Geänderte Frühlingsanfangszeiten

Oder Frühling statt Spätling?

2020 meteorologisch am 01. März, kalendarisch am 20. März, tatsächlich Mitte Februar!?

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Audiohäppchen: Telefonseelsorge

Wo immer man anruft, zunächst wird man mit einem Automaten verbunden. Auf meiner 2. Audiohäppchen-CD mit Dramoletten ist ein solcher Bot auch für die Telefonseelsorge tätig.

Hoffe natürlich, dass man im realen Leben direkt mit einem Menschen verbunden wird:

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Monologe: Schlagschatten

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Meine Februarkolumne im GT-Info

Ansicht – Kalendarium Lobhudel

Ob die Weltgesellschaften eine Allianz gegen Erderhitzung und Umweltzerstörung hinbekommen, ist wohl eine Jahrhundertaufgabe. Was die Welt im Konkreten rettet, ist immer noch das stille und vor allem nachhaltige Engagement vor Ort. Dazu gibt es in unserer Stadt jedes Jahr eine lobenswerte Anleitung:

Im Umweltkalender des Fachbereichs Umweltschutz und der GEG findet man nicht nur seine Müllabfuhrtermine sowie die Öffnungszeiten des Entsorgungspunktes, sondern auch Sondertermine für kompostierbare Gartenabfälle, für Laubsäcke- und Schadstoffsammlungen, für die Aktenvernichtung oder auch die Route des Schadstoffmobils. Ferner sind im Kalendarium Termine der Energieberatung, des BUND, der GNU, des NABU, der VHS, der Aktion Rumpelkammer, der Staudentauschbörse und des Imkervereins eingepflegt. Und, man höre und staune, 2020 finden sich zum ersten Mal auch die Treffen der Bürgerinitiative Energiewende eingedruckt. Damit nicht genug. Auf den Rückseiten gibt es jährlich aktualisierte Informationen zu diversen Umweltthemen. Ein unentbehrlicher Ratgeber für das ganze Jahr!

Wenn viele sich allein an diese Vorschläge halten würden, könnte die Erde eine Lebensgrundlage für uns Menschen und alle andere Lebewesen bleiben. So entscheidet sich die Jahrhundertaufgabe im Kaff und nicht erst im Kosmos.

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Sperrige Ausstellung in Bielefeld

Mit „L´homme qui marche“ (Untertitel: Verkörperung des Sperrigen) präsentieren Friedrich Meschede und Jutta Hülsewig-Johnen in ihrer letzten gemeinsamen Ausstel-lung, wie sich die Skulptur der Moderne seit Rodin entwickelt hat. Noch bis zum 8. März kann man in der Bielefelder Kunsthalle die Bewegung andeutenden Figuren schreitend im Umgang betrachten.

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