Archiv des Autors: Jürgen

Audiohäppchen: Dr. Hagen Butte

Namen in Verbindung mit ihren Berufen erstaunen mich immer wieder. So auch diese Ärztenamen einer Gemeinschaftspraxis aus dem Reich meiner Fantasie:

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Gentrifizierung frisst F a s a n

Wie schon von der Moltkestraße berichtet scheinen sich die Hochbauinvestoren die älteren Innenstadtgebäude mit den großen Gärten als gewinnträchtig ausgeguckt zu haben.

Die Kultgaststätte wird in einem Jahr zu Wohnraum umsaniert, das ganze Haus soll vier renovierte Wohnungen erhalten und im Biergarten entsteht ein viergeschossiger Neubau mit Staffelgeschoss und Tiefgarage. Darüber sollen 15 (!) Eigentumswohnungen Platz finden.

Können in der Innenstadt demnächst nur noch die „Gutsituierten“ wohnen?

Verwaltung und Rat, wo bleiben die Auswirkungen einer Wohnraumbewirtschaftung, die sich auch mit der Ausweisung oder Schaffung von bezahlbarem Wohnraum im Innenstadtbereich beschäftigt? Und wie kann man ältere Häuser, die noch nicht wie der Fasan auf der Denkmalliste stehen, vor dem Abriss retten? Viele davon sind stadtbildprägend!

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Wandobjekte aus Abfallstoffen

black and white

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GTopia: S t r a ß e n u m w i d m u n g

PKWs werden in Coronazeiten systemrelevant. Immer mehr fette SUVs beschweren die Straßen und Autokinos eröffnen landesweit. Wir dulden eine Entwicklung, die der Klima- und Verkehrswende diametral entgegensteht. Die trotz Homeoffice viel zu vielen Automobile sind nicht nur schlecht für die Umwelt, sie fordern auch Verkehrstote und viel zu viel Platz beim Fahren und Parken. Einige Städte und Gemeinden versuchen mit Prämien, Straßenbenutzungs-gebühren und Verbesserungen im ÖPNV die Autoflut zu reduzieren.

Und Gütersloh? Die Straßenbaumaßnahme vor dem Rathaus (Berliner Straße) reduzierte die Friedrich-Ebert-Straße auf zwei Spuren. Das Tempo wurde auf 30 km/h beschränkt. Von langen Staus oder Protesten habe ich bisher nichts gehört. Wäre es nicht geboten, diese vierspurige Straße dauerhaft zwischen Nordring und Eisenbahnunterführung auf zwei Spuren umzuwidmen und Tempo 30 zu belassen? Dann kann auf den freiwerdenden Spuren huckelfrei Rad gefahren werden. Daneben bleibt noch viel Platz für einen beidseitigen breiten Grünstreifen, von dem dann auch Fußgänger etwas haben. Das wäre ein visionärer Schritt zur Gleichberechtigung der Verkehrsteilnehmer in unserer Stadt!

Meine Kolumne ist im Oktoberheft des GT-Infos abgedruckt

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Poesie der Vergänglichkeit

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GTon: Teilabriss Moltkestraße

Erneut wird in der Moltkestraße ein Abriss / Teilabriss vollzogen. Noch hängt kein Bauschild, auf dem ersichtlich würde, was der Bauherr hier vorhat. Bleibt die Ziegel-fassade erhalten, erfolgt ein Neuanbau an den Altbau, gibt es eine Hinterhofbebauung oder . . . ?.

Aktualisierung: Heute, 16.10.2020, berichtet die NW, dass im Hinterhof neun (!) Eigentumswohnungen mit Aufzug und Tiefgarage entstehen werden, dass im Ziegelhaus drei Wohnungen umfänglich saniert werden und sich zwei Appartements über der Einfahrt zur Tiefgarage als Anbau an den Altbau schmiegen (?) werden. In einem Wort zusammengefasst: Gentrifizierung, keiner der alten Mieter könnte sich hier einkaufen oder-mieten.

Die Eigentumswohnungs-Verdichtung im Innenstadtbereich scheint nicht mehr aufzuhalten zu sein. Innenstadtwohnen wird in Zukunft nur noch von gut situierten Bürgern möglich sein, wenn Politik und Verwaltung diese Entwicklung nicht stoppt! Wo ist der Anteil der versprochenen bezahlbaren Mietwohnungen?

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Spieglein, Spieglein an der Wand

Bald startet der Warenausverkauf von Karstadt. Der Besitzer hat nach Meldung der lokalen Zeitungen bereits gewechselt. Das zentrale Gebäude gehört nun einer noch größeren Heuschrecke, die von New York aus gefüttert wird.

Welchen Einfluss haben wir Bürger, unsere kommunalen Vetreter, unsere Verwaltung noch, diese zentrale Immobilie wiederzubeleben?

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V e r p a c k u n g s A R T

In Coronazeiten kann manche Verpackung für einen Gesichtsschutz verwendet werden. Hier handelt es sich um eine Kopfhörerverpackung.

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GT-Info-Kolumne: Spatenshop

CDU und Grünen beantragen im Rat eine „Machbarkeitsstudie für ein Innovationszentrum in Gütersloh“. Wie immer die outgesourcte Studie ausfallen wird, ich habe heute schon eine zukunftsweisende Startup-Idee parat. Sie kam mir in den Sinn, als ich die Fotos im letzten GT-Info zum Artikel „Alles neu …“ ansah. FCG-Vorstände Kollmeyer und Kirschner posen auf der Baustelle des über eine Million teuren Fußball-„Vereinsheims“. Beide packen auf der Heide-waldbaustelle kräftig mit an. Die rote Schüppe symbolisiert Tatendrang und Schaffenskraft, so die Botschaft.

Da solch inszenierten Foto-Shootings bei der Vielzahl von Aus- Um- und Neubauten so schnell nicht aufgegeben werden, könnten die Utensilien doch mehrfach benutzt werden. Spaten, Schüppen, Helme, Kellen, Wimpel, buntes Flatterband, Scheren, symbolische Schlüssel und Schecks würden über mein Startup-Verleihgeschäft gut gesäubert und damit nachhaltig ausleihbar sein. Landrat, Bürgermeister, Amtsleiter, Politiker, Investoren und andere „Viel(auf)schneider“ könnten dort alles online bestellen, was für das sogenannte „bezahlte Rumstehen“ benötigt wird.

Dann hätte sich Herr Kollmeyer nicht in Sandalen ablichten lassen müssen, sondern nach Vorschrift mit Sicherheitsschuhen, Arbeitshandschuhen und Bauhelm!

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Turnvater Jahns V i s i o n

In Coronazeiten ist Turnen draußen natürlich gesünder! Viele „turned“ das jedoch ab.

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DUO OPA besingt die Liebe

Das Volkslied „Du liegst mir am Herzen“ wurde schon um 1821 besungen und ist bis heute nicht „tot zu kriegen“, weil es Gefühle beschreibt, die die Liebe hervorruft. Die Herkunft von Text und Melodie blieb unbekannt.

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Verdichtung im Zentrum

In der zweiten Reihe der Berliner Straße, zwischen Rathaus und Flöttmanngebäude wächst teurer Wohnraum in die Höhe, verschattet somit die erste Reihe. Verdichtung um jeden Preis?

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G a r t e n s t a n d s m e l d u n g

Grüne Sitzecke im Paradiesgarten

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Innen(Kar)stadt geht! Was kommt?

Die Gewinn- und Verlustwürfel sind gefallen, das Aus für die Güterslohfiliale besiegelt!

Jetzt könnte eine wegweisende von der Stadtverwaltung moderierte Bürgerbeteiligung beginnen. Die Fragestellung lautet: Welcher „Inhaltsmix“ macht am zentralen Berliner Platz Innenstadt für Zukunft attraktiv?

Lassen wir das nicht die bekannten oder unbekannten Investoren entscheiden!

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Westbesen kehrten gründlich

30 Jahre Wiedervereinigung: Haben wir vom Westen im Osten zu groß reinegemacht? Gab es nicht auch Errungenschaften, die wir hätten übernehmen können? Z.B. ÖPNV, sozialer Wohnungsbau, Kinderbetreuung und . . . . ?

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Fotos zu B i l d s p r a c h e n

Die Sanierung der geschwungenen hölzernen Langbank an der Dalkestraße (Nähe Seniorenzentrum Am Bachschemm) wurde lange Zeit auf die „lange Bank“ geschoben.

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Trio-Musik verbindet Generationen

Das Trio Allsaitz bereichert die Kinderliederscene mit eigenen Liedern

„Spielart“ heißt eine unserer CDs, mit der wir als Gütersloher „Trio Allsaitz“ Generationen verbinden möchten. Die Kinderlieder-CD fasst die Erfahrung   mit  unseren 7 Enkelkindern als musizierende Großväter (Galli Trauernicht und Jürgen Zimmermann) in 23 eigenen Liedern zusammen. Musikalisch unterstützt werden wir dabei von Jürgen Schellin, dem bekanntermaßen Herzenslieder ein sehr großes Anliegen sind.

Anbei ein Ausschnitt aus dem Lied: „Vom Toben“

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Für BM Nobby wird´s bald ernst

Zukunft statt Mittelalter, für viele Themen ist es kurz vor Zwölf !

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Aus meiner Collagenkiste

Schon Geschichte? Und „das Ziel klar vor Augen“, Zigarettenwerbung im Jahr 1975

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Momentan vermisst: Michaeliskirmes

 rueckseitenguetersloh

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Heißes Plaster Innenstadt?

Mittlere Berliner Straße, Richtung Berliner Platz

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Namensgebung in Gütersloh

Mit den ausgefallenen Gütersloher Namen textet der Paradiesbauer nicht erst seit gestern. Hier aus dem Jahr 2012 zwei Beispiele in Text u. Ton von meiner CD „Audio Häppchen I“:

chormitglieder

klara hansmerten und günter geisenhanslücke

singen mit hans epkenhans im chor,

paula johannhörster, herrmann hermjohannknecht

und klaus kaupenjohann sind die solisten;

die bässe theodor jürgenfriedrich und karl heinz johannpeter

lieben jedoch den sopran von margarete hansjürgen!

 und    ( mal reinhören ?)

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Baumgefängnis Berliner Straße

So viel Platz gewährt man auf der neugestalteten Berliner Straße den neuen Baumwurzeln

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Als es noch Klassenfahrten gab

Auf nach Wangerooge!

Wangerooge

Klassenfahrten gehörten auch zu den Aufgaben eines Klassenlehrers an der Anne-Frank-Gesamtschule Gütersloh. In Paradiesbauers Schulfotografie-Archiv schlummern unzählige Fotos von solchen ein- und mehrwöchigen Fahrten. Ab und an stelle ich einen ‚Schnapp-schuss‘ (am Anfang noch in Schwarz-Weiß oder Diapositiv) auf dieser Seite vor. Ich hoffe, die ehemaligen SchülerInnen nehmen mir das nicht übel!

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Draußstellung* für Kletterkünstler

parkourausstellungDie Parkouranlage an der Ohornallee (Nähe LAZ und 3. Gesamtschule / ehemalige Hauptschule Nord) wird von den Kletterkünstlern eifrig genutzt. Ohne Traceure wirkt das Gelände mit seinen skurrilen Objekten wie ein Skulpturenpark.

* Draußstellung ist meine Abkürzung von Draußenausstellung, also Ausstellungen im öffent-lichen Raum.

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Bildlyrik vom Wörtersee

herbstteichBildtext aus meinem subversiven Sprachbuch

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GTon: Wenn ein ICE durchfährt

Bahnen

Zum Gütersloh Stadtklang gehört natürlich auch der Sound eines im Bahnhof durch-fahrenden Schnellzugs.               Wer links klickt, steht direkt am Gleis!

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DrAusstellung: Schatten in der Stadt

Der Herbst wirft seine Schatten voraus

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Stockrosen im Paradiesgarten

Der Samen stammt aus Dänemark

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Kolumne: Es geht auch anders

Die Wahlbeteiligung ist immer auch ein Indiz für die Glaubwürdigkeit von Politik: Bei der letzten Kommunalwahl 2014 lag sie in der Stadt Gütersloh leicht über 45 Prozent, 2009 noch bei knapp 51 und bei der Bürgermeisterwahl 2015 unter 40 Prozent. Es gibt Gründe dafür.

Aber es geht auch anders: Rückt den Kandidatinnen und Kandidaten auf die Pelle, befragt sie nach ihrer Fortschrittserzählung für die Stadt. Was wollen sie gestalten, wie wollen sie ihre Ziele erreichen – und was bedeutet für sie zuhören und beteiligen? Wägen wir als Wähler ab, wer uns was erzählt – und prüfen wir, ob das Gehörte und Versprochene glaubhaft ist. Welche Idee kann in was für ein praktisches Handeln münden – und was hat die Bevölkerung davon? Jeder einzelne und die Gemeinschaft.

Heiße Sommer und Corona-Viren zeigen, dass wir an einer Weggabelung stehen: Denken im voraus und Denken auf Vorrat sind angesagt. Nutzen wir doch einfach alle unsere Möglichkeiten „vor“ der Wahl, mischen wir uns ein. Und nach reiflicher Überlegung zeigen wir durch eine wieder steigende Wahlbeteiligung, dass wir auch in der Kommune Politiker wünschen, die „das haben wir schon immer so gemacht“ ablegen und den Willen zur Veränderung verkörpern. Es geht anders, dazu sollten wir am 13. September wählen gehen.

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Beginne jetzt mit Goethe

Es ist alles gesagt!

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