
Immer mehr große Gärten verschwinden im Innenstadtbereich. Nun auch im Quartier Roon-, Feld-, Hohenzollern- und Bismarckstraße. Wo ist im Rahmen des Bauantrags seitens der Stadtverwaltung eine Ersatzgrünfläche ausgewiesen worden? Müsste man heutzutage bestehende Grünflächen, die bebaut werden dürfen, nicht an anderer Stelle des Stadtgebietes wieder „aufblühen“ lassen? Z.B. durch Rückbau von Gewerbebrachen, Vergrößerung von bestehenden Parks u.a.?







Das kleine Haus in der Feldstraße ist bereits zerlegt. Es ist ein weiteres Beispiel für die bauliche Veränderung der Innenstadt, Stichwort Gentrifizierung!

Oben: Münster- , Ecke Daltropstraße
Zur Erinnerung poste ich hier nachträglich in der Kategorie „Wohngebäude“ die „Wohnanlage Nordring 16“ (Architektin Birgit Melisch, BDA)


Anbei ein solidarisches Flaggenhissen aus der Hohenzollernstraße

Noch ist in der Hohenzollernstraße kein Ausstellungsort für heimische Künstler gemietet. Alternativ wird nun das verlassene Jack Wolfskin Geschäft diskutiert. Bis zur entgültigen Zusage könnten leerstehende Innenstadtläden genutzt werden. Natürlich nur, wenn die Eigentümer zustimmen!?
Das VHS-Gebäude in der Hohenzollernstraße
Marienfelder Straße
Unter Gentrifizierung versteht man den „sozioökonomischen Strukturwandel z.B. der Innenstadt im Sinne einer Attraktivitätssteigerung für eine neue Klientel und den anschließenden Zuzug zahlungskräftiger Eigentümer und Mieter“.




Das kleine, eveubewachsene Haus steht nicht mehr. Die Neubaumaßnahmen der Investoren schreiten Stück für Stück in Höhe und Breite voran. Auch das grün getrichene, robuste Nachbar-Eckhaus musste dem nächsten Bauabschnitt weichen! Das vergleichsweise jugendliche und robuste Alter von diesen Gebäuden spielte offensichtlich bei der Planung keine Rolle mehr!?
Ob eine solche Absprache an dem Neubau Hohenzollernstraße stattgefunden hat, weiß ich nicht. Wenn ja, verstehe ich nicht, wie man „diese neue Hutschachtel an eine alte Kaffeemühle“ anlehnen konnte?

