Die beiden kleinen Fachwerkhäuser wurden im Jahr 2000 von der Mauerstraße 11 ans Stadtmuseum verpflanzt. Das größere der sogenannten „Büsker“-Häuser wurde ursprüng-lich 1783, das kleinere „Schlachthaus“ im Jahr 1900 erbaut.
Beide Häuser beherbergen heute das besuchenswerte Café des Stadtmuseums.
In einer kleinen feinen Wanderausstellung „Demos, Discos, Denkanstöße – die 70er in Westfalen“ gewährt uns das Stadtmuseum mit Fotos, Altagsgegenständen, Musikbeispie-len und erklärenden Texten Einblicke in das Folgejahrzehnt des „Euphoriejahrs“ 1968.
Im 41. Jahr der Städtepartnerschaft zwischen Gütersloh und Châtearoux wagt man sich an die Aufarbeitung eines sensiblen Teils der deutsch-französischen Geschichte. Bis zum 19. August ist die gemeinsame Sonderausstellung „Aus Feinden werden Freunde . . .“ im Stadtmuseum (Mi – Fr 15 – 18 Uhr, Sa und So 11 – 18 Uhr) zu sehen.

Für den Zeitgeschichtsinteressierten gibt es bis zum 17. Juni diese informative Ausstellung im Stadtmuseum. Dabei wird durch Texte, Filme und Anschauungsmaterial ein Bogen zwischen Politischem und Privatem gespannt. Da die Ausstellung in Paderborn konzipiert wurde, bietet sie jedoch für den Gütersloher Besucher wenig Lokalkolorit. (Noch bis zum 17.05. / Mi -Fr 15 -18 Uhr, Sa – So 11 -18 Uhr)
Unbekanntes und undatiertes Straßenkunstunikat. (Mein ausführlicher Text dazu ist im Mai-GT-INFO-Heft auf der vorletzten Seite abgedruckt)

Die neue Sonderausstellung im Stadtmuseum zeigt im Erdgeschoss Schulgeschichte in vier unterschiedlichen Epochen: Kaiserzeit (o. r.), Nationalsozialismus (o. l.), 1980er Jahre (u. r.) und heute (u. l.). Im Obergeschoss kann man auf dem „Pausenhof“ Kinderspiele aller Zeiten ausprobieren. Für Kinder, Familien und Schulklassen gibt es eine Reihe von Mitmachaktionen.
Heute und morgen kann die um einige Exponate erweiterte Ausstellung der Ampel-männchen im Stadtmuseum noch zwischen 11 und 18 Uhr evtl. zur Erleuchtung führen!
Auch Paradiesbauer ist dem Aufruf des Stadtmuseums zur „Ampelmännchen“-Ausstellung nachgekommen. Die Ausstellungsmacher suchen Beispiele eines kreativen Umgangs mit den Ausstellungsinhalten. Ich reichte einige meiner Dialogkarten (s.0.) ein.
Soviel vorab: Da ist dem neuen Leitungsteam und dem Bielefelder Sammler Frank Föste eine außergewöhnliche Ausstellung gelungen. Hier werden nicht nur historische Ampelsubjekte erhellt, sondern auch die künstlerische und schelmische Beschäftigung mit dem Signalmetier beleuchtet. Auf zwei Etagen wird in Erweiterung des Themas eine große Bandbreite gängiger und kreativ bearbeiteter Verkehrszeichen illuminiert, die des Kreativen Herz höher schlagen lässt.
Heute und Morgen sind noch die großformatigen Schwarzweiß-Stadtansichten von Gütersloh und Chatearoux im Stadtmuseum zwischen 11 und 18 Uhr zu begutachten. Detlef Güthenke und Sophie Pamart haben die Partnerstädte, die in diesem Jahr die vierzigjährige Partnerschaft feiern, mit ihrer ganz eigenen Sichtweise abgelichtet.
Der Bankery-Gastronom erwarb eines der heiß diskutierten, hölzernen Buswartehäuschen und stellte es vor dem Café am Stadtmuseum auf. Jetzt fehlt nur noch ein zünftiger Sandboden und das Strandleben kann beginnen!