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Besuch der Zwangsarbeitergräber

In Zeiten des Erinnerns an das Ende des zweiten Weltkriegs in Gütersloh führt uns der Oster-Sonntagsspaziergang auf den Katholischen Friedhof an der Kolpingstraße.
Zwangsarbeitergräber

Dort gibt es in der Nähe des westlichen Seiteneingangs ein Gräberfeld einiger hier verstor-bener und beerdigter Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter.Gräberfeld katholischer Friedhof

Paradiesbauer und Oberstufenschüler der Anne-Frank-Gesamtschule erforschten gegen Ende des letzten Kriegs-Jahrhunderts die unmenschliche Geschichte von Vertreibung und Sklavenarbeit zwischen 1939 und 1945 in der Stadt Gütersloh. Mit finanzieller Hilfe von Spendern und der Stadtverwaltung kam es zu Besuchen ehemaliger Zwangsarbeiter aus Polen und der Ukraine.Gräberfeld katholischer Friedhof gütersloh

Damit der geschichtsträchtige Ort für die Zukunft ein mahnendes Beispiel bleibt, wurde in der Hecke vor den Gräberreihen eine von der Anne-Frank-Gesamtschule u.a. gestiftete Erinnerungstafel aufgestellt.

Zugang über den Friedhof-Haupteingang Wiesenstraße / Ecke Bultmannstraße, leichter zu finden über den westlichen Seiteneingang an der Kolpingstraße.

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Nationales Gedenken an NS-Opfer

Das Gräberfeld auf dem Katholischen Friehof in Gütersloh zeugt noch heute davon, dass der massenhaft in Kauf genommene Tod nicht nur in entfernten Konzentrationslagern stattfand. Über 156 Todesfälle von über 3500 Arbeitssklaven, die zwischen 1939 und 1945 in der heimischen Industrie, in Gütersloher Handwerksbetrieben und auf den umliegenden Bauernhöfen unter menschenunwürdigen Lebensbedingungen schufften mussten, sind im Stadtarchiv dokumentiert. Einige Grabplatten erinnern an jene jungen Menschen, die fern ihrer Heimat ihr Leben lassen mussten.

Lasst niemals Gras über diese Gräber wachsen!

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