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Suchen und Finden alter Geräusche

06.07.10-16

Im Paradies gibt es noch „Alte Geräusche“ zu hören. Der heutige Audio-Tag  begann so:

Es regnet leicht, erste Regentropfen plätschern in die Regentonne, ein Holzofen wird befüllt, dann das erste Telefonat, danach den Plattenspieler angestellt und Harmoniumklang genossen!

Wenn Sie auch mal ins letzte Klangjahrhundert eintauchen wollen, klicken Sie links.

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Verschollener O-TON: Plattenspieler

Angeblich gibt es nur noch wenige Plattenspieler in deutschen Wohnzimmern. Wer noch einen aufbewahrt hat und vielleicht zwischen Weihnachten und Neujahr eine „alte Platte“ zum Rauschen gebracht hat, wird sich wieder an die unverwechselbaren Geräusche erinnern, die der „PlaSpi“ nach dem Abheben von der auslaufenden Scheibe machte. Hört es sich bei Ihnen auch heute noch so an?

( mal reinhören ?)

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B i o g r a f i s c h e s 1968 / 3

Alle Medien berichteten im vergangenen Jahr überschwänglich, was sich 1968, vor jetzt einundfünfzig Jahren, in der BRD als Aufbruch in eine neue Zeit „abgespielt“ haben soll. Wie war das Leben von Jugendlichen in dieser Zeit, die nicht in den Metropolen studierten? Ich war einer davon. 1968 wurde ich neunzehn Jahre alt, musste noch zwei Jahre warten, bis ich als volljährig erklärt wurde!beatles magical mystery tour

Die Musik hatte auf dem Land größeren Einfluss auf gesellschaftliche Veränderung als die politischen Auseinandersetzungen in den Metropolen. Gespeist von Radio-Luxemburg und BFBS hörte ich Songs von Elvis, den Beatles, Rolling-Stones und vielen anderen Bands. Während in der Grundig-Musiktruhe meiner Eltern deutschsprachige Schlager, Volkslieder und Marschmusik lagerten, legte ich dort seit 1963 bei Abwesenheit der Eltern  meine ersten englischsprachigen Singles auf. Meine älteste Single ist „Twist im Star-Club“ mit den beiden Titeln „Sweets for my sweet“ und „Listen to me“ von den Searchers. Der Star-Club in Hamburg war damals die angesagteste Adresse für aufstrebende Bands.

Bald darauf sparte ich mir einen eigenen Plattenspieler zusammen. Im Deckel des Koffer Dual Type P 1007 A (gebaut zwischen 1960 und 1969) war der Lautsprecher eingelassen. Ab jetzt wurde meine sparsam illuminierte Dachkammer wie eine Discothek beschallt. Die Saphirnadel kratze sich durch Titel wie „My Generation“ (The Who), „Born to be wild“ (Steppenwolf) und „When a man loves a woman“ (Percy Sledge).

Rock und Pop wurde Jugendkult, eine wichtige Kraft im Aufbegehren gegen die Generation meiner Eltern. Dem Musikgeschmack folgte die Haar- und Bekleidungsmode und die Gründung unzähliger Cover-Bands.

Was mich 1968 noch so umtrieb war . . .  (demnächst mehr)

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