
Angesichts der unübersehbaren Paket- und Päckchenlieferungen glaubt wohl kein Kind mehr, dass Weihnachtsgeschenke vom Weihnachtsmann gebracht werden. Auch das Christkind bedient sich der Bringdienste, die überwiegend im gelben Gewand durch die Straßen irren und im himmlischen Internet bestellte Waren ausspucken.
Nicht nur im Advent benutzen mich diese Himmelsboten als Knecht, denn als Pensionär bin ich fast immer zu Hause.
Es schellt: „Bei Ihrem Nachbarn ist keiner da, darf ich „das“ solange bei Ihnen parken?“ Angesichts der sich in meinem Flur stapelnden Pakete frage ich mich, ob ich diesen Dienst bis Weihnachten leisten kann. Schließlich holen die wenigsten ihre Bestellungen ab, sodass ich sie des öfteren über hundert Meter schleppen muss, ohne zu wissen, ob einer öffnen wird.
Bei einer schweren Lieferung habe ich mir unlängst eine Sackkarre ausleihen müssen. Und was tue ich bei verschickten lebenden Tieren? Öffnen, füttern?
Als ich einen DHLer gestern fragte, ob ich nicht als Teilzeitzusteller Anspruch auf einen Teil seines Lohnes habe, meinte er: „DHL heißt doch ´Du Hilfst Liefern´! So können Sie doch recht ungezwungen mit Ihren Nachbarn ins Gespräch kommen!“
Okay, wenn ich das als Belohnung ansehe, helfe ich im Advent besonders gern! Schade nur, dass bald abschließbare Lieferboxen installiert werden sollen.
(Dank an den Ideengeber und Freund: Norbert!)
Der Kinderschutzbund läd heute ab 11:00 Uhr an der Martin-Luther-Kirche zum Weltkindertag ein. Dabei geht es auch um Kinderarmut in Gütersloh.
In der aktuellen Ausgabe des GT-INFOs schwadroniere ich auf der vorletzten Seite über diverse Sommerlöcher in Gütersloh. Mehr dazu auf Papier oder auch online unter 
Meine Einlassung im Aprilheft (vorletzte Seite) bezieht sich auf einen Antrag der Linken, dem auch „epochalerweise“ die CDU zugestimmt hat. Warum und welche Ansicht Para-diesbauer zur Aufstellung von Skulpturen auf Kreisverkehren hat, kann bekannterweise nur im Printmedium gelesen werden. Die Fotocollage verrät jedoch schon einiges!
