
Ecke Wiesenstraße / Bultmannstraße, am Katholischen Friedhof, wachsen die heute üblichen „Hutschachteln“ gen Himmel. Ob sich je ein zukünftiger, gut betuchter Wohnungsinhaber oder Mieter an die Historie dieses Geländes erinnern wird?
Im Zweiten Weltkrieg wurde Barkeys Mühle für ein gemeinsames Lager sowjetrussischer Sklavenarbeiterinnen aus der Ukraine „umgewidmet“. Die jungen Frauen mussten 12 Stunden täglich in den Firmen Bandweberei Güth&Wolf und Fleischwaren Vogt&Wolf zwangsarbeiten.


Seit Jahren bringe ich an dieser Stelle Posts zur Architekturentwicklung unserer Stadt. Jetzt erst nimmt das Thema Siedlungsbau in Öffentlichkeit und Kommunalpolitik richtig Fahrt auf. Zu Recht, denn ganze Siedlungsstrukturen können mit jeder Abriss- und / oder Baugenehmigung zerschlagen werden, solange kein gültiger Bebauungsplan existiert.