Der dreieckige (!) Büskerplatz, der Ursprung unserer Stadt, braucht ein Wahrzeichen, das Vergangenheit und Moderne vereint.
Ich denke da an ein sehr großes begehbares Lichtobjekt in dreieckig-pyramider Form. Innen kann man lärmgeschützt die klassische Architektur des Platzes anschauen, außen zeigt die auch am Tag leuchtende Pyramide straßenlärmumflutet künstlerisch (auch gern kritisch) den Weg in die Zukunft unserer „Großstadt“. Die Bäume bleiben natürlich stehen!
Damit die Bürger über Gestaltungsalternativen entscheiden können, sollte ein Wettbewerb im Kreis Gütersloh ausgeschrieben werden, an dem sich jeder (!) beteiligen kann!
(Das Würfel-Beispiel in der Fotomontage steht vor einer Innenstadtkirche in Bielefeld)
Die letzten Herbst-Sonnenstrahlen auf dem „Kleinen Dreiecksplatz“ genießt hier eine Mitbürgerin auf stahlkalter Bank. Wer hier entspannt sitzt, muss ein dickes Fell und Ohropax dabei haben.
Seitdem ein Investor ein herrschaftliches Hochhaus auf dem Büsker-Platz errichten will, kocht die Volksmeinung über. In Leserbriefen der klassischen Medien werden Für und Wider versiert bis stammtischmäßig ausgebreitet. Derweil kochen Verwaltung und Rat ihr eigenes Süppchen und das wird bekanntlich durch Hinhaltetaktik kalt.
