
Bis zum 30. Juni sind im ZIF der Uni Bielefeld wenige, „grobe“ Wandmalereien der Künstlerin und Professorin der Weißensee Kunsthochschule Berlin Friederike Feldmann unter dem Titel „Brut“ zu erspüren.
Die raumbezogenen Arbeiten mit dekodierten Texten und wohl zufälligen bewegten Linien scheinen von der „brutal-gradlinigen“ Architektur inspiriert zu sein und erinnern an Reißcollagen, auf denen sich zwei zerstückelte Textseiten zeigen, die ein Entziffern fast unmöglich machen.
Der Arbeitsansatz-Schwerpunkt des Münchner Bildhauers Robert Stark sind Unter-suchungen zur Funktion von Architektur in allen Epochen. Ihn interessieren Themen-felder wie z.B. Größenverhältnisse, Proportionen, Horizontal- und Vertikalbetonungen etc., aber auch Einfachheit, Leere, Macht, Schutz, Licht usw..
Bis zum 05.11. stellt Constanze Vogt ihre Objekte im ZIF der Universität Bielefeld aus. Sie zerstanzte z.B. meterweise Papier, bis es sich in ein gardinenhaftes Objekt verwandelte. In ihrem lesenswerten „künstlerischen Protokoll“ nennt sie diesen Schaffensprozess ein „Übergangsphänomen“.