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InnenstadtAnsichten: FachwerkHäuser

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guetersloh                                                 Oben: Münster- , Ecke Daltropstraße

Unten von oben links: Unter den Ulmen, König-, Hohenzollern- und Münsterstraße

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Alte Heuwaage wird zwangsversteigert

Sparkasse stellt Antrag auf Zwangsversteigerung beim Amtsgericht GT

Was hat der, der den Zuschlag im Sommer bekommen wird, vor? Abriss für hochpreisige „Hutschachteln“ oder Wiedergeburt im gastronomischen Metier?

Das Denkmal soll versteigert werdenn

Nun erreicht die 1826 errichtete ehemalige Zollstation Alte Heuwaage (Chaussee nach Wiedenbrück) das Schicksal aller im Grundbuch abgesicherten Immobilien, deren Besitzer die Hypothekverbindlichkeiten nicht weiter begleichen können: Sie werden zwangsversteigert! Das Erbe soll in diesem Fall von allen Seiten ausge-schlagen worden sein und ein geeigneter Käufer hat sich nicht finden lassen. (WB vom 14.01.2015)

In der Online-Denkmalschutzliste der Stadt Gütersloh ist die Heuwaage als Nr. 138 geführt, ob das einen Abriss verhindern kann, ist dort nicht nachzulesen!

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Sonntagsspaziergang: Ehrenfriedhof

Nicht nur an Volkstrauertagen sollte man die Kriegstoten besuchen

2014.11.13.4Der „Ehrenfriedhof Unter den Ulmen“ ist praktischer Geschichtsunterricht und Mahnmal zugleich! Hier ruhen 468 Kriegstote aus den beiden Weltkriegen: Deutsche, Belgier, Franzosen, Niederländer, Polen und Sowjetbürger.

Mehr als die Hälfte der hier Beigesetzten ereilte der Tod im Frühjahr 1945. Jedes dieser Kreuze steht für ein Leben, das zu früh erloschen ist.

Bodenkämpfe hat es in und um Gütersloh nicht gegeben, wohl aber seit 1949 etwa 40 Luftangriffe. Sie galten zunächst dem Fliegerhorst in Marienfeld, später auch der Köln-Mindener sowie der Teutoburger Eisenbahn und führten, vor allem im inneren Stadtgebiet, zu großen Menschenverlusten und Sachschäden. Es gab 290 Bombentote, 77 kamen allein am Totensonntag 1944 ums Leben, davon 19 in der Apostelkirche.

Man trete an die Gräber und bedenke: Dieser ist im Luftkampf gefallen, jener verschied im Lazarett, der kam als Deportierter um. Hier ruht eine Mutter, die mit ihren drei Kindern vom Bombenhagel getötet wurde, dort eine Krankenschwester, die während eines Luftangriffs ihren Eisenbahnwagen verließ, um Verletzten zu helfen und dabei selbst von Splittern getroffen wurde. (Textauszüge des Volks-bundes, veröffentlicht unter www.volksbund.de)

Am heutigen Volkstrauertag, ab 11:30 Uhr, findet auf dem Ehrenfeld eine Gedenk-veranstaltung statt. Sprechen werden die Bürgermeisterin Frau Unger und Herr Wischnath vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, ferner sind Klänge des Symphonischen Blasorchesters und Beiträge von Vereinen zu hören und zu sehen.

Zugang von der Straße „Unter den Ulmen“

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