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Ukrainerinnen zum 3. Mal in Gütersloh

Gütersloh hat auch eine historische Verantwortung, ukrainische Frauen und Kinder gastfreundlich aufzunehmen! Dabei hilft ein Blick in die lokale Erinnerungskultur:

Zwischen 1941 und 1945 mussten auch die oben abgebildeten Sowjetrussinnen, die überwiegend aus der Ukraine deportiert wurden, mit insgesamt 398 Leidensgenossinnen zwölfstündige Zwangsarbeit z.B. in der Firma Miele leisten. Sie waren in einem Barackenlager auf dem Fabrikgelände eingesperrt.

Fast alle Gütersloher Groß- und Kleinbetriebe sowie die meisten Bauernhöfe profitierten von den insgesamt über 3500 ZwangsarbeiterInnen aus den von der Wehrmacht besetzten Gebieten. 156 von ihnen kamen hier zu Tode.

1997 waren einige der Ukrainerinnen Gäste der Stadt und der Anne-Frank-Gesamtschule. Dabei besuchten sie auch die während der Zwangsarbeit verstorbenen Leidensgenossinnen und Genossen, die auf dem Gräberfeld des Katholischen Friedhofs an der Wiesenstraße auf einem Gräberfeld bestattet wurden. (Foto unten)

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Jetzt: Rieger- zum Friedenspark

GTopiaIch greife für Gütersloher heute einen Vorschlag auf, der nicht direkt von mir stammt, den ich aber sehr begrüße. Die Urheberschaft eines Friedensparks für Gütersloh liegt nach meiner Kenntnis bei Herrn Rolf Furtwängler.GTopia

In einem NW-Leserbrief von Herrn Jörg Habermann aus dem Jahr 2016 wurden die Gründe für die Umwidmung des Riegerparks genannt: „In Gütersloh könnte ein Friedenspark neben der Erinnerung an die Folgen von Krieg und Faschismus auch dem Austausch der verschiedenen Gütersloher Volksgruppen dienen. Stichwort Kurdenkonflikt, Aramäergedenktafel, Ukrainekrise, Nahostkonflikt etc. dienen.“ (Collage: Paradiesbauer)

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