
Die Hinterhofbebauung und Flächenversiegelung in der Moltkestraße schreitet unaufhörlich voran. Foto: Neubau zwischen Moltekestraße und städtischem Gymnasium.

Die Hinterhofbebauung und Flächenversiegelung in der Moltkestraße schreitet unaufhörlich voran. Foto: Neubau zwischen Moltekestraße und städtischem Gymnasium.
Wer in diesen Wochen das Pättken am Städtischen Gymnasium zur Innenstadt zu Fuß geht oder mit dem Rad befährt, wird sehr typische Stadtklänge vermissen. Sie entstehen zu Schulzeiten alle 90 Minuten. Daran möchte ich in den Herbstferien akustisch erinnern:
Vorbilder zur Gestaltung der Ziegelfassade hätte es in der Moltkestraße genug gegeben, doch weder an den Schulgebäuden der Elly-Heuss-Knapp-Schule noch an denen der Altstadtschule hat man sich orientiert. Schlichter ging es wirklich nicht. Ist das Kunst am Bau? Wohl alle Ideen dem Haushalts-Rotstift zum Opfer gefallen!? Schade. Und dann ein so flach geneigtes Dach (Flachgiebel) in der Moltkestraße?
Ansicht im März 2018
Ansicht im Juni 2018
Ansicht im August wieder so kahl wie im März 2018
Ende September treibt wieder etwas Grün aus!
Wie geht das Bioprojekt unter welcher Zielsetzung weiter?
Ein Schelm, der Böses dabei denkt?
Welch ein radikaler Baumschnitt auf dem Schulhof des Städtischen Gymnasiums. Kurz vor dem Austrieb wurden die Bäume ihrer Krone beraubt. Benötigt man keinen schattigen Auslauf mehr? War das Herbstlaub ein Problem? Stehen die Bäume im Weg, weil das Gym mal wieder etwas Neues bekommt? Wer gibt Antwort?
Noch ist der Fahrradstellplatz am Städtischen Gymnasium verwaist. Bald rollt der Schülerverkehr jedoch wieder an und das triste Bild wird bunt und rund gefärbt!
Im Zuge des Kunsthaus-Neubaus muss in nicht allzu ferner Zukunft ein neuer Abstellplatz für die gymnasialen Fahrräder gefunden werden.
Seit dem 22.6. residiert nun die Schlaganfallhilfe in der Gütersloher Innenstadt an der Schulstraße 22. Die Bertelsmannstiftung hatte das Gebäude von der Stadt erworben und vor einem Monat an die Schlaganfallhilfe von Liz Mohn weitergeleitet.
Schön, dass nun auch die Innenräume nach ihrer Entkernung aufwendig restauriert wurden. Außen wurde ein kleiner ‚abgeschirmter‘ Parkplatz hergerichtet. Über die Gesamtkosten der Renovierung und Schenkung (?) kann hier nichts berichtet werden.
Die Nähe zu den Schulen (insbsondere zu dem Lehrpersonal) hatte ich schon früher einmal verschmitzt gelobt!
Das Städtische hat sich eine neue Pausenhalle liefern lassen. Manche bringen schon das Wort „Räucherhäuschen“ ins Spiel. Auf einen Bus können Schüler jedoch lange warten!
Eigentümerin wird die „Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe“ von Liz Mohn
Auch das kleine Grünquartier an der Schulstraße wechselte den Besitzer, wahrscheinlich entsteht dort nun ein Privatparkplatz der Stiftung.
In die Außensanierung des denkmalgeschützen Gebäude hatte die Stadt zuletzt noch kräftig investiert (200.000,00 €), nun müssen die Kunststunden übergangsweise im alten Rolandsbau stattfinden, bis dort ein neues Gebäude errichtet wird!? (Dann ist das gewonnenen Kapital bereits wieder zerronnen!)
Die Beratungsstelle „Wendepunkt“ ist ebenfalls umgezogen, sie ist jetzt in der Münster-straße zu finden. (NW vom 04.02.2015)
Ob Schule und Schulhoftreiben die Schlaganfallstatistik in die Höhe treiben wird, bleibt abzuwarten. Gestresste Schüler, Eltern und Lehrer finden im neu genutzten Gebäude ganz sicher kompetente Hilfe!