
Was hat Gütersloh damit zu tun?
Drei Friedhöfe in unserer Heimatstadt geben Zeugnis von Leid und Tod ehemaliger russischer ZwangsarbeiterInnen, die im zweiten Weltkrieg nach Gütersloh verschleppt wurden und hier durch körperlich harte Sklavenarbeit, unzureichende Ernährung und einfachste Lagerunterbringung starben. Einige verübten auch Selbstmord. Sie glaubten nicht mehr daran ihre Heimat je wiederzusehen!
(Foto oben links: Ehrenfriedhof nahe Pankratiuskirche, Foto oben rechts: Friedwald auf dem LWL-Gelände, Foto unten: Gräberfeld auf dem Katholischen Friedhof an der Kolpingstraße)
Nach dem verheerenden ersten Weltkrieg gedachte man seit 1922 zunächst nur den gefallenen deutschen Soldaten. Erst nach dem unsäglichen zweiten Weltkrieg wurde auch der Opfer aus Krieg und NS-Zeit in den Veranstaltungen zum Volkstrauertag gedacht.