Die Beteiligung der Betrachter von Holzobjekten findet nicht nur Ausdruck in der Sichtweise der einzelnen Rezipienten.
Oft ist es auch von Bildhauern gewollt, dass die Besucher „handgreiflich“ werden, sozusagen ihre Bilder dem Objekt „aufdrücken“, ihre Spuren hinterlassen, die der nächste Berührer wiederum verändern, belassen oder zerstören kann.

Mein aus Stahlbetonresten gefertigtes kinetisches Objekt trägt den Titel „Balance halten“
Die Innenstädte verändern sich vom Einkaufs- zum Eventzentrum. Straßenzüge und Plätze sind mehr als Laufflächen zu den Geschäften. Sie bekommen ein eigenes Design, einen wiedererkennbaren Charakter, eine optische Augenweide! Das geht auch an Gütersloh nicht vorbei.
Das kinetische Objekt stammt von einem Abrissgelände und wurde von mir nur leicht verändert und fixiert. Die Federkraft des Stahldrahts ist „umwerfend“.