Schlagwort-Archive: Holzheide

Stadtansichten: S t u h l p r o b e n

guppentrefffundstueckeIm öffentlichen Raum begegnen mir nicht selten einzelne Stühle oder Stuhlgruppen, deren Nutzung man nur erahnen kann, wenn sie nicht besetzt sind. Die Beispiele stammen aus der Fröbelstraße, von der Holzheide und aus einem Wäldchen an der Herzebrocker Straße.

In Ermangelung öffentlich geförderter Sitzhilfen scheinen Mitbürger hier zur Selbsthilfe gegriffen zu haben!?

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ToleranzWerbung an BusHaltestelle

haltestelle holzheideTrotz der neubezogenen Schwedenhäuser für Flüchtlinge an der Holzheide, bleibt die Bushaltestelle der alte Schandfleck. Nach meinen Recherchen fühlt sich keine Behörde für die notwendige Sanierung und die Unfallgefährdung durch die Marienfelder Straße zuständig. Sollten wir das tolerieren?

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SonntagsSpaziergang VEW-Holzheide

Heute fahre ich zu einem traurigen und angstbesetzten Ort am GT- StadtRand

Sonn- und feiertags hält an der abgewrackten VEW-Haltestelle (Holzheide Siedlung und FlüchtlingsUnterkunft) nur dreimal der Bus Nr. 71 aus Richtung Versmold mit Ziel Innenstadt / ZOB! In Gegenrichtung ist es nicht anders.

Da der Bus auch in der Woche nur in großen Abständen vorbeikommt, sieht man die meisten Bewohner auf dem gefährlichen Randstreifen der B 513 (Marienfelder Straße) Richtung Innenstadt gehen.

Foto: NW vom 24.09.2014  (= wahrscheinlich aus dem Jahr 1974)

Wahrlich kein PostKartenMotiv! Nur etwas bunter sahen die mit TeerPappe bedachten Baracken (Deutschland ist bekannterweise WeltMeister im Bau solcher MassenUnterkünfte) bis zum Abriss vor ein paar Wochen aus. Die SammelLeidenschaft der Nichtsesshaften und Ärmsten unserer reichen Stadt machte den Platz am westlichen GüterlohRand etwas heimeliger und farbenfroher.

Die Obdachlosensiedlung wurde 1952 aufgebaut. Nachdem in den 70er Jahren eine Gruppe junger Freikirchler dort Nachhilfe- und Spielgruppen organisierte, schloss sich die sog. „Arbeitsgemeinschaft Holzheide“ dem Diakonischen Werk an. Ab 1975 gab es Vorschul-, Kinder-, Mädchen-, Sportgruppen und Schulaufgabenhilfe im Rahmen der Jugendarbeit. Daneben wurde für Erwachsene auch ein Beratungsdienst, Familienhilfe und eine Frauen-gruppe angeboten. Ende der 80er Jahre übernahm die Stadt Gütersloh die Anlagen der Holzheide.                                                                               (Informantin: Roelfina Trauernicht-Kloen)

Nun wurden Bewohner umgesiedelt und Baracken kurzerhand abgerissen.

Glatt planiert und frisch mit „Golfrasen“ eingesäht erinnert auf diesem Bild fast nichts mehr an die Tragödien der verstoßenen Mitbürger.

Doch der Ausschnitt täuscht! Ein Männerwohnheim, drei Mehrfamilienhäuser mit Schlicht-wohnungen für sozial-schwache Familien und die VEW-Trafostation mit Flüchtlingen bevölkern weiterhin diesen unwirklichen Ort.

Zugang von der Marienfelder Straße in die Holzheide (Straße).  Rechts Schlichtwohnungen, hinter der Rasenfläche das Männerwohnheim, links Flüchtlingsunterkünfte.

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