Die Baugrube der evangelischen Kirche am Berliner Platz erhitzte in den letzten Wochen Lokalredaktionen und Leserbriefschreiber. Befürworter und Gegner eines Eine-Welt-Ladens lieferten sich ein Sommerlochduell. 
Paradiesbauer (kirchensteuerzahlend) stützt den Willen der Kirche nach Weltverant-wortung durch die Vermietung an einen Eine-Welt-Laden. Gleichzeitig sollte jedoch der Gastronomiegedanke nicht entgültig auf Eis gelegt werden. Hier bietet sich die Chance für eine andere Esskultur in der Innenstadt.
Läßt sich denn kein Betreiber finden, der beide Ideen sinnvoll verknüpft? In unserer Fairtrade Town Gütersloh gibt es Initiativen, die auch über den Gütersloher Tellerrand hinausblicken. „Meine Kirche . . .“ , holt doch mal die Mitglieder vom Café Fairleben, Transition Town, Veggietag, The food assembly u.a. an einen Tisch! Das könnte nachhaltig Wirkung zeigen.

„Heimlich, still und leise“ ändert sich das „Kirchen“-Quartier zwischen Moltke- und Schulstraße. Die Umbauarbeiten für das Gemeinsame Evangelische Kreiskirchenamt Gütersloh-Halle-Paderborn (EKKA) sind schon sehr fortgeschritten, so dass man auch den Platz hinter den Gebäuden erahnen kann. (Oben: Blick von der Moltkestraße aus, unten: aus Richtung Schulstraße)
Die Evangelische Kirche bewerkstelligt in der Innenstadt zahlreiche Tief- und Hochbaumaßnahmen.



