

Dann los, bis 18:00 Uhr kannst du heute etwas ändern!?


Dann los, bis 18:00 Uhr kannst du heute etwas ändern!?

Ausschnitte aus übderdimensionalen Portraits von 4 Spitzenkandidaten. Gelingt Ihnen die Zuordnung?

Noch Utopie in Deutschland


Neu: Bürgerbegehren auf allen Wegen!
( Fotos: NW vom 04.09.13)

Politiker beherrschen die inhaltsleere Sprache wie kaum eine andere Berufsgruppe. Besonders in Wahlkampfzeiten schlägt die Wortwahl in den zahllosen aber meistens zahnlosen Talkshows wieder Blüten. Unter dem Motto „Nichtssagen ist Trumpf“ stellt auch Pb ein fiktives Interview zur Verfügung.

Bis Ende September wollen viele PolitikerInnen plakativ lächelnd unsere Stimme gewinnen. Dabei verschmutzen sie die gewohnte Straßenoptik, lenken im Straßenverkehr ab und beschädigen Bäume. Gibt es keine modernere Form der Wahlinformation?
Ein paar Tage nach der Wahl spielen die Portraits und ihre gedrechselten Worthülsen keine Rolle mehr. Einige Konterfeis werden vergessen werden, bis an ihnen der Zahn der Zeit nagt und ein netter Nachbar zur Entsorgung schreitet.
Warum halten die Parteistrategen an diesem alten Brauchtum fest und warum fordern wir Wahl-Bürger nicht mehr geistigen Inhalt, z.B. unter www.abgeordnetenwatch.de?
Von den ursprünglich 58 Parteien wurden vom Bundeswahlleiter 39 anerkannt. Fünf der eigentlich erlaubten (z.B. „Für ein Deutschland nach Gottes Geboten“, „Gesunder Menschenverstand“ oder „Kommunistische Partei Deutschlands“) treten erst gar nicht an.

Von den verbleibenden 34 Parteien sind die ersten 10 hinreichend bekannt. Unterhaltsamer sind die kleinen Parteien wie die Bayernpartei „BP“, die „Rentner“, die „Partei Bibeltreuer Christen“, die „Frauen“, die „Violetten“, die „Partei der Nichtwähler und die „Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Eliteförderung und basisdemokratische Initiative“. Eines eint alle Parteien: Sie verprechen das Paradies auf Erden. Paradiesbauer aber weiß, dass man sich dieses nur ganz allein „wählen“ kann!