
In den letzten Monaten wurden zahlreiche LEG – Mehrfamilienhäuser im Gebiet der Comeniusstraße und der Straße Auf der Benkert in der Regel unter Beibehaltung der Vermietung saniert. Noch ist die Sanierung einiger Häuser nicht abgeschlossen.
Die 2008 privatisierte ehemalige zum Land NRW gehörende LEG fungiert heute als börsennotiertes Unternehmen „LEG Immobilien SE“ und ist Marktführer in NRW. Das Unternehmen hat sich aufs „Betongold“ geschrieben, ihre Immobilen bis 2050 klimaneutral zu machen (Initiative Wohnen.2050 e.V.), und verspricht weiterhin guten Wohnraum „zu fairen Preisen für breite Schichten der Bevölkerung“ zur Verfügung zu stellen.
Ob die Mieten nach der Sanierung stabil geblieben sind? Das müsste der Kreisdirektor über sein Jobcenter erfahren können!
Die Kommunalpolitik deklariert das Gebiet bis hin zur Fröbelstraße derweil als Problemviertel und denkt über mehr Sozialarbeit nach, denn Einfluss auf eine „breite Mischung“ der Mieter haben Stadt-, Kreis-Verwaltungen und Politiker nicht.



In meinem GT-Info-Beitrag „Ansichtssachen“ auf der vorletzten Seite der neuesten Nummer (12.2) wundere ich mich darüber, warum BimA und Stadtverwaltung eine vormals intakte Britensiedlung über mehrer Winter vergammeln lassen, obwohl große bezahlbare Wohnungen dringend benötigt werden.
Für viele Immobilien, die die Briten der BIMA überlassen haben, steht nun schon der zweite Winter infolge buchstäblich vor der Tür. Die unbeheizten Häuser kühlen dermaßen aus, dass Schäden an Mauerwerk, Dachstuhl und den Wasser- und Heizungsrohren vorprogrammiert sind, von Schimmelbildung gar nicht zu sprechen.