Die ehemaligen Gebäude des Druckereibetriebs Brüggershemke und Reinkemeier an der B 61 (Berliner Straße) zerkleinert in diesen Tagen die Abbruchunternehmung Hagedorn Revital GmbH. Das namensgleiche Unternehmen ist ebenso der neue Eigentümer.
Es bleibt auch in diesem Fall (vgl. Firmenbrache Marten, mein Post vom 01.06.2019) bisher der Öffentlichkeit vorenthalten, was Stadt und Hagedorn an dieser Stadtein-gangssituation zu verhandeln hatten.
Der Planungsausschuss hat sich bereits festgelegt, er stimmte mehrheitlich gegen die Umwidmung des bisherigen Mischgebiets in ein reines Wohngebiet. Manche munkeln schon vom Bau eines Drive In-Schnellrestaurants (Verkleisterungsdeutsch: „Systemgas-tronomie“) und / oder der Errichtung von Bürogebäuden.
Das Erstgenannte würde Klimaziele „nachhaltig“ konterkarieren.

Meine Liebe zu Brandwänden ist ungebrochen, bleiben sie doch nur eine kurze Zeit sichtbar um dann für lange Zeit (erneuter Abriss) zu verschwinden.
Zur Zeit kann man in der Innenstadt Skelettbauweisen in Stahl (Berliner Straße am Büskerplatz) und in Beton (Kaiserquartier / Eickhoffstraße) studieren. Warum die Skelette unter hohem Aufwand erhalten werden, erschließt sich dem interessierten Passanten jedoch nicht. Denkmalschutz ist dafür wohl noch nicht angesagt!? Vielleicht will man später erklären, dass nicht alles abgerissen wurde. Teilabriss ist allemal besser als Totalabriss, oder?