
Ein Sklave der Weihnachtstage: „Ich sehe überall nur noch Tannenbäume!“

Ein Sklave der Weihnachtstage: „Ich sehe überall nur noch Tannenbäume!“

Achtzig Malereien / Zeichnungen zur Ausstellung „Köpfe, Küsse, Kämpfe“ der New Yorker Künstlerin (Jg. 1965) geben in den Obergeschossen der Kunsthalle farbig überbordende und großflächige Impulse. Nicht selten gibt es Bezüge zur Geschichte der Malerei zu entdecken. Für diesen Zweck stellen die Kuratorinnen an vielen Wänden Werke der klassischen Moderne zumeist aus dem Bestand der Kunsthalle zur Verfügung.
Gleichzeitig gibt es im Erd- und Kellergeschoss drei weitere künstlerische Positionen zu betrachten: „Geschichte weiterbauen“, Modelle und Fotografien von Bauten des Architekten Max Dudler; „7000 Eichen in Bielefeld“, eine Joseph Beuys Dokumentation; „Von Bäumen und Wäldern“, eine Videorbeit von Andreas Greiner.
Lieben Danke für einen anregenden Vormittag. Der Bammel vor vier Positionen in einer Kunsthalle hat sich während des Rundgangs in Luft aufgelöst!

In der neuen Ausstellung des Kunstvereins im Kreis Gütersloh sind 30 P0sitionen von KünstlerInnen, die in Gütersloh gearbeitet, gelebt und das öffentliche Leben kulturell bereichert haben, ausgestellt. Aufgrund der Vielfalt der Arbeiten hat man sich für zwei Ausstellungsorte entschieden: Das Veerhoffhaus und die SparkassenGalerie.
Die Bilder / Objekte oben „hängen und stehen“ noch bis zum 19.12.2021 im Veerhoffhaus, Am Alten Kirchplatz 2:
Dort sind Werke folgender KünstlerInnen zu betrachten: Arnold Busch, Frank Heckert, Friedemann Purbs,Wilfried Toensing, Paul Westerfrölke, Karl Papesch, Nicolaus Prinz zu Bentheim, Georg Michael Gausling, Christina Meißner, Ute Kugel-Erbe, Kroe, Siegfried Kortemeier, Wolfgang Norden, Eckard Jacobsen, Willi Sandforth, Joachim Jäger und Sigmund Strecker.

In der neuen Ausstellung des Kunstvereins im Kreis Gütersloh sind 30 P0sitionen von KünstlerInnen, die in Gütersloh gearbeitet, gelebt und das öffentliche Leben kulturell bereichert haben. Aufgrund der Vielfalt der Arbeiten hat man sich für zwei Ausstellungsorte entschieden: Das Veerhoffhaus und die SparkassenGalerie. Die Bilder oben „hängen“ in der SparkassenGalerie am Konrad-Adenauer-Platz Nr.1.
Dort sind Werke folgender KünstlerInnen zu betrachten: Woldemar Winkler, Herbert Schlimgen, Herward Tappe, Heinz Beck, Gerhard Ulrich, Heiner Ameling, Hermann Pautsch, Sascha Lichtenberger, Wolfgang Blockus, Karl-Heinz Essig, Michael Bretschneider (Foto oben links) und Gisela Schuto (Foto unten).

Im Dezember 2019 wurde Transparenz noch groß geschrieben (Foto unten), vor einigen Monaten wurden alle Scheiben in Stehhöhe Grauweiß abgeklebt (Fotomontage oben links), zur Zeit ist wieder nur ein Teilbereich durch eine weiße Stellwand verdeckt (Foto oben rechts).
Ein Bügel deutet darauf hin, dass es sich hierbei um Versuche handelt, den Feuerwehr-leuten eine geschützte Umkleidemöglichkeit zu geben. Wurde diese von den Architekten vergessen?

Nach eineinhalb Jahren haben wir uns an Accessoires der Pandemie gewöhnt, vielleicht sind sie sogar nie mehr wegzudenken!?

Bis zum 10.10.2021 kann man drei P0sitionen aktueller Landschaftsmalerei begutachten. Foto oben links: Thomas Prautschs verschlüsseltes Bildmotiv, Foto oben rechts: Heike Negenborns verpixelter Wandel, Foto unten: Klaus Lomnitzers transformiertes Wahrgenommene. http://www.kunstverein-gt.de/

Die Vielfalt spiegelt sich in den unterschiedlichen künstlerischen Positionen der Beteiligten wie auch in den verschiedenen Medien, die eingesetzt wurden. So kommen neben Malerei, Zeichnung und Collagen auch digitale Techniken und Fotografie zum Einsatz. Die digitale Galerie kann vom 1.8. bis zum 31.12.2021 zu jeder Zeit im Internet unter https://www.xn--awo-gtersloh-hlb.de/index.php/die-awo-und-ihre-einrichtungen/senioren-und-ehrenamtsarbeit/ehrenamtsangebote/die-awo-thek/artinawo eingesehen werden.
Paradiesbauer ist auf einer virtuellen Ausstellungswand mit 4 Fotografien „vertreten“.

In der Ausstellungsretrospektive über das umfangreiche Schaffen Woldemar Winklers in der Forumgalerie der Stadthalle sind Assemblagen, Collagen, Zeichnungen sowie Druckgrafiken zu sehen. Bis zum 15. September kann man seine Herangehensweise sehen lernen.
Neben den Winklerexponaten habe ich noch Baumaterialien (Foto unten), abgestellte Bühnentechnik und Desinfektionssäulen gesehen! Unbedingt ansehen!
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 8 –12 Uhr, sowie zu Veranstaltungen in der Stadthalle und nach Vereinbarung. Anmeldung unter Telefon 05241 864-244.

Nach über einem Jahr schlendern wir durch die aktuelle Ausstellung „Kompromisslos Modern“ der Jacoba van Heemskerck (1876 – 1923). Aus dem Flyer: „Sie hat in weniger als zwei Jahrzehnten ein kraftvolles Oeuvre geschaffen, das Gemälde, Holzschnitte und Glasarbeiten umfasst. . . . Durch die Hinwendung zur Anthroposophie unterscheidet sich van Heemskerck von anderen Protagonist*innen des Expressionismus.“
Ein kleiner Farbenrausch in grauer Coronazeit!

In der Doppelverglasung des Veerhoffhauses haben sich bis zu 27.06.2021 acht dieser Nager eingemietet. Trotz Nachtaktivität zeigen sie am Tage, was sie für die Gesellschaft leisten. Wer an die Scheibe klopft haucht ihnen gelegentlich Leben ein, versichert Stan Pete, der den Rauminterventions-Mietvertrag unterschrieben hat. Kleine hamsterbiografische Hinweise befinden sich an den inneren Fensterlaibungen.

Die Ausstellung „Trügerische Bilder – ein Spiel mit Malerei und Fotografie“ im Marta Herford wird noch bis zum 15. August verlängert. Wir waren neben ein paar anderen die ersten Besucher nach der vollständigen Corona-Schließung. Uns interessierte besonders der Dialog um die Frage, wie wahr die Bilder sind und wie viel Wirklichkeit in ihnen steckt. https://marta-herford.de/en/

Nun ist das mit 200 künstlerisch gestalteten Holzplatten versehene Regal im Theaterfoyer durch die Glasscheiben zu betrachten. Die coronabedingt veränderte Vesperkirche hatte in 15 Tagen 2.750 Suppen eines Caterer-Sponsors an Interessierte verschenkt.

Sehr ambitionierter digitaler Ausstellungsbesuch unter www.art-in-awo.de. Die virtuelle Galerie zum Thema „Abstand und Nähe“ ist noch bis zum 30.07.2021 einzusehen.
P.S.: Paradiesbauer ist mit vier Fotos (ohne Text) dabei.

Lockdown: Während sich draußen Leere ausbreitet, füllen sich Wohnungen mit Menschen

Coronaler Lockdown schafft Leerräume

Etwas Weiß im Coronaschwarz sehen können!

Der Herbst wirft seine Schatten voraus

Der Untertitel der bis zum 04.10.2020 verlängerten Ausstellung „Manifestation des Unmöglichen“ macht es deutlich: Fragile Zartheit oder kühle Erhabenheit? Schillerndes Glas oder spröde Oberfläche? Trotz ihrer augenscheinlichen Unterschiede blicken Glas und Beton auf eine lange gemeinsame Geschichte zurück. (aus einem Flyer)
Konstruktionen aus Glas und Beton werden von den Künsterinnen und Künstlern in der groß angelegten Schau im Marta Herford elegant bis brutal in Szene gesetzt.

Im Museum Peter August Böckstiegel widmet sich die neue Ausstellung mit rund 60 Gemälden, Zeichnungen, Aquarellen und Grafiken, aber auch mehreren der für diese Zeit so bedeutenden Pastellen und plastischen Arbeiten dem Leben und Werk Böckstiegels (1889-1951) in den Jahren der NS-Diktatur. Dabei zeigt die Ausstellung nicht nur künstlerischen Kontinuität, sondern eine enorme kreative Spannbreite in seinem Schaffen. (Text aus dem Ausstellungsbegleiter)
Eine kleine feine Ausstellung, die noch bis zum 07.02.2021 freitags bis sonntags von 12 bis 18 Uhr zu begutachten ist. Weitere Infos unter: https://www.museumpab.de/

Wandelt man durch unsere Nachbarstadt Rietberg, kommt man unweigerlich auch am Hof des Ateliers von Angelo Monitillo an der Münterstraße 6 vorbei. Dort stehen einige seiner „Alteisen“- Objekte. Als Gitarrenspieler hat es mir natürlich der „Schrott“-Gitarrist angetan.
Angelo würde diese Begriffe nicht verwenden, er erntet und schweißt den Ausschuss der Hinfälligkeit des schönen Scheins zusammen, verworfene Materialien, Erinnerungsspuren einer zunehmend geschichtslosen Wegwerfgesellschaft. https://monitillo.com/

In jedem Geschäft, vor jeder Tür: Erst lesen, dann mit Maske eintreten und an die Markierungen halten. Soviel Fremdlenkung / Einschränkung war lange nicht!

Die Einkaufsregeln haben sich massiv verändert. In jedem Geschäft muss man sich detaillierte Verhaltenregeln durchlesen, Piktogramme ansehen und Richtungshinweisen folgen. Corona ist noch unter uns!

Diese kuriose Sonderausstellung im Kulturgut Haus Nottbeck (Landrad-Predeick-Allee in Oelde) ist bis zum 21.06.2020 verlängert worden.
Erwin Grosches Erfindungen gewinnen dem Alltäglichen neue überraschende Facetten ab und bieten ausgeklügelte Lösungen für die absurdesten Probleme des Lebens.
Das Kulturgut ist auch für das Ziel einer Radtour geeignet. Öffnungszeiten von Ausstellung und Cafe unter www.kulturgut-nottbeck.de.

Ab 10. Februar bevölkerten das Marta Herford keine nächtlichen Flaneure, keine burlesken Tänzerinnen und keine geheimnisvollen Schattenwesen mehr !
Bis zum 7. Juni, Di – So 11-18 Uhr, kann jetzt bereits die neue Großausstellung „Beton und Glas – Manifestationen des Unmöglichen“ besucht werden.

Mit „L´homme qui marche“ (Untertitel: Verkörperung des Sperrigen) präsentieren Friedrich Meschede und Jutta Hülsewig-Johnen in ihrer letzten gemeinsamen Ausstel-lung, wie sich die Skulptur der Moderne seit Rodin entwickelt hat. Noch bis zum 8. März kann man in der Bielefelder Kunsthalle die Bewegung andeutenden Figuren schreitend im Umgang betrachten.

„Navid Nuur – Hocus Focus“ heißt die bis zum 26.04.2020 zauberhafte kleine Ausstellung im Obergeschoss des Marta Herford. Die Exponate verleiten dazu, die Welt mit anderen Augen zu betrachten. Z.B. das untere mit Blitz fotografierte Bild erscheint unangestrahlt lediglich als schwarze Leinwand. Man verläßt diese Ausstellung mit geschärften Sinnen!

Der Titel der noch bis zum 23.02. das Veerhoffhaus kunstfüllenden Ausstellung „So wirklich gar nicht irgendein roter Faden“ animiert zur Suche desselben.
Die profan leuchtend rote Maurerschnur zeichnet eine diagrammatische Spur in den Räumen, nährt und hält Objekte aus Filzdecken zusammen. Grischa Lichtenberger, der elektronische Musik und bildende Kunst parallel betreibt, wechselt zwischen Reflektionen technischer Allgegenwart und biografischer Erinnerungsarbeit. (aus dem Flyer)
Die Zitat-Bezüge zu großen Intellektuellen macht das Verstehen der Werke nicht unbedingt leichter, eher erlangte ich Zugänge aus meiner eigenen, verspielten paradie-sischen Kindheit.

Noch bis zum 15.03.2020 sind die bewegenden Erfindungen des Künstlers, Ingenieurs und Gelehrten im Historischen Museum Bielefeld, Ravensberger Park Nr. 2, zu begreifen, auzuprobieren und zu erfahren. Die Studierenden des Fachbereichs Ingenieurwissen-schaften und Mathematik der Fachhochschule Bielefeld entwickelten und konstruierten über 100 Modelle nach den Zeichnungen des Universalgelehrten.
Die Ausstellung ist unbedingt auch für Kinder geeignet, sie werden Spaß haben und Erkenntnisse gewinnen!

Nach einem Fotostreifzug im Paradiesgarten

Nicht nur Markt- und Kirmesevents sind ein gefundenes Fressen für den linieninteressier-ten aber nicht linientreuen Beobachter.
Auch in Privaträumen benehmen sich Wasserschläuche gelegentlich von der Rolle!