Ausstellungen im öffentlichen Raum entstehen, in dem Einwohner ihren Alltag gestalten. Absperrungen gehören unbedingt dazu! Der fotografierende Augenzeuge erkennt darin ein ausstellungsfähiges Objekt: Nicht Kunst am Bau sondern Kunst während des Bauens.
Sperrung eines Pättken zwischen Eickhoffstraße und Kolbeplatz
Diverse Sperrungen im Gütersloher Straßenraum
Ein durch Bürgerhand verändertes Sperrzeichen aus Wuppertal-Elberfeld


Bevor der ‚Abrissdorn‘ alles ‚platt macht‘, noch schnell ein paar meiner Ansichten aus alten Zeiten:








„Vor Ort“ präsentiert bis 19. Oktober eine Ausstellung, die man auf einer Wanderung im Bullerbachtal, im Grüngürtel der Sennestadt, begutachten kann. Acht internationale Künstler entwickelten Skulpturen, Installationen und Interventionen eigens für diesen Ort, in denen sie sich thematisch mit dem Stadtbezirk und ihren Bewohnern auseinandersetzen.
Die Sennestadt war ein ambitioniertes Städtebauprojekt der 1950er Jahre, das weltweit Aufsehen erregte. Der Plan des Architekten Prof. Dr. Hans Bernhard Reichow basierte auf einer organischen Stadtbaukunst, die nach einer aufgelockerten, durchgrünten und menschenwürdigen Stadt strebte.