früh stück
ein halb geschmiertes
und ein angebissenes quarkbrot
schwitzender käse
und geschmolzene butter
lauwarmer getreidekaffee
und wespen an der marmelade
zwei gepellte eier
ein liebestrank aus bauchnabeltassen
und eine nachtwarme matratze
früh stück
ein halb geschmiertes
und ein angebissenes quarkbrot
schwitzender käse
und geschmolzene butter
lauwarmer getreidekaffee
und wespen an der marmelade
zwei gepellte eier
ein liebestrank aus bauchnabeltassen
und eine nachtwarme matratze
Zunehmend verlegt man Veranstaltungen in die Nacht. Obwohl tagsüber Kunst im rechten Licht zu betrachten wäre, bleiben die Museen leer. Die nun abends mit viel Energie beleuchtet Kunst-Räume erfreuen sich seltsamerweise großer Beliebtheit. An den 365 Tagen danach interessiert sich wieder nur eine Minderheit für die Kunststätten in unserer Stadt. Das ist für mich die ”längste Nacht”!

Bald geht die Rhabarberzeit zuende, deshalb heute eine Fotoserie zur Weiterverarbeitung in der Küche. Guten Appetit!


Die Kirche bezeichnen die Sauftouren an Christi Himmelfahrt als “denkbar schlicht”. Autounfällen unter Alkoholeinwirkung werden fast um das Dreifache der normalen Tagesquote registriert. Viele “Väter” sind mit Bollerwagen oder Fahrrad unterwegs. Vorsicht, auch radelnde Fahrer landen in Flensburg, oder müssen gleich ihren Führer-schein abgeben.

seelsorge (für Anna Z.)
deine augen öffnen sich unserer welt
deine hände berühren unsere haut
deine ohren hören unsere stimmen
deine zunge schmeckt unsere milch
deine nase riecht unsere gerüche
. . .
deine seele kommt von einer anderen welt
Die erste Probe des Allsaitz-Trios für eine Kinderlieder-CD mit selbst komponierten Liedern hat stattgefunden. Paradiesbauer stellte den Mitspielern seine Komposition “Engel” vor. Kurz darauf sangen und spielten sie mit. Dazu ein Mitschnitt des Refrains:
Im Mai gedenken wir besonders dem Kriegsende. Erst nach der Kapitulation wurde das ganze Ausmaß der Unmenschlichkeit sichtbar.
In Gütersloh mussten über 3500 ZwangsarbeiterInnen aus den zunächst besiegten Ländern für das Aufrechterhalten des III. Reiches unter menschenunwürdigen Bedingungen in Landwirtschaft, Handwerk und Industrie arbeiten.

Von diesen sind mehr als 120 Personen in Gütersloh verstorben. Einige Grabplatten auf dem katholischen Friedhof erinnern an diese Schicksale.
Mögen sie Mahnung sein für: Nie wieder Krieg!
Wer an einem sonnigen Tag das Paradies zwischen 5 und 7 Uhr betritt, wird Zeuge eines göttlichen Lichts, das alle Kreatur vereint.

Gerda G., Exweinkönigin aus Isselhorst, macht neue Schlagzeilen. Angeblich wurde sie in einem Gütersloher Asylbewerberheim gesehen. Ein Exkommunalpolitiker, der sich über den Zustand von Obdach- und Asyl-bewerberheimen informieren wollte, stieß in einem Objekt auf das bekannte Gesicht. Leider ist er sich nicht ganz sicher, weil die Vermeintliche ein Kopftuch trug und blitzschnell im Wirrwar der Räume und Vorhänge verschwand. Eine Meldung beim Ausländer-Amt oder “Wellcoming-Center” der Stadt setzte er zum Schutz von Gerda. G. nicht ab. Paradiesbauer erfuhr die Neuigkeit jedoch wie immer aus sicherer und gut unterrichteter Quelle.
m u t t e r s c h a f t
nach 364 tagen männerherrschaft
eine sammlung fürs müttergenesungswerk
väter mit löwenmäulchen in papiermanschetten
kinder suchen das brot für den frühstückstisch
zu mittag isst man auswärts
nach dem kaffee schwarzweiße erinnerungen
ein bild vom überreichen des mutterkreuzes
wenig später leben gefallene söhne auf